Weltweit steigt der Bedarf an kritischen Rohstoffen. Sie sind unverzichtbar für die Energiewende, aber auch in anderen Industriesektoren. Mit dem Critical Raw Materials Act (CRMA) will die EU unabhängiger von China werden und Partnerschaftsabkommen mit rohstoffreichen Ländern ermöglichen. Dort aber sind die Bedenken hinsichtlich Umweltschäden und Menschenrechtsverletzungen groß, wie Partner*innen der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin und Brüssel berichteten. Die Vertreter*innen aus Ost- und Südosteuropa fordern Transparenz, Beteiligung und saubere Standards.
Ein Podcast mit:
- Majda Ibrakovic, Eko Forum Zenica, Bosnien-Herzegowina
- Predrag Momcilovic, Centre for Green Politics, Serbien
- Arthur Grigoryan, Ecological Right, Armenien
- Tibor Moldvai, Politikwissenschaftler, Heinrich-Böll-Stiftung Belgrad
- Johanna Sydow, Leiterin Referat Internationale Umweltpolitik Heinrich-Böll-Stiftung
Links:
Böll-Publikation zum Thema Rohstoffe https://www.boell.de/de/boellthema-22023-blendwerk
Der Böll.Fokus-Podcast zum globalen Hunger nach Rohstoffen und seinen Folgen für Mensch und Umwelt
https://www.boell.de/de/media/podcast-episode-podigee/der-hunger-nach-rohstoffen-und-die-folgen
Political Discourse on the Jadar Project
A Driver of Green Transition or a Colonial Tailings Dump?
https://rs.boell.org/en/2023/12/19/political-discourse-jadar-project
Informationen der EU-Kommission zum Critical Raw Materials Act
https://commission.europa.eu/strategy-and-policy/priorities-2019-2024/european-green-deal/green-deal-industrial-plan/european-critical-raw-materials-act_de
Die Folgen des Lithium-Abbaus im serbischen Jadar
https://rs.boell.org/en/2022/01/18/rio-tinto-controversy-nutshell
Liste der kritischen Rohstoffe
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_kritischen_Rohstoffe