Vermessung der Tiefsee: Ein geopolitisch heikles Unterfangen
FEB 25
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Die Tiefsee ist ein Mysterium. Bis heute. Noch immer wissen wir nicht, wie der Grossteil vom Meeresboden genau aussieht. Das Forschungsprojekt Seabed 2030 will das ändern. Bis 2030 soll der gesamte Meeresboden kartografiert sein. Bisher sind lediglich 27 Prozent des Ozeanbodens präzise vermessen.


Doch dieses Vorhaben birgt auch Gefahren: Je detaillierter die Karte vom Meeresgrund wird, desto grösser das Potenzial, dass Grossmächte Ansprüche auf bestimmte Gebiete erheben. Das betrifft vor allem die Arktis und damit Grönland. Jene Insel, die ohnehin schon um ihre Autonomie kämpft – nicht zuletzt wegen Donald Trump.


Welche Herausforderungen birgt die Vermessung der Tiefsee? Was ist der wahre Grund, warum alle hinter Grönland her sind? Und warum ist der Meeresboden heute noch so unerforscht?


Antworten darauf hat Moritz Marthaler aus dem Ressort Reportagen und Storytelling. Er hat sich vertieft mit der Vermessung der Tiefsee auseinandergesetzt und ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».


Host: Alexandra Aregger

Produzentin: Jacky Wechsler


Hier den Text von Moritz Marthaler lesen


Mehr zum Thema:



Apropos-Folgen zu Grönland zum Nachhören:



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