

Leipzig im Mai 1968: Während vor der Universitätskirche junge Leute gegen die angekündigte Sprengung des Gotteshauses protestieren, sitzen in einem Café gegenüber hinter der Absperrung fünf Leute fest.


Matthias Jügler widmet sich einem dunklen Kapitel der DDR-Geschichte: dem Kinderraub. Zeitgleich mit der Buchveröffentlichung am 13. März 2024 präsentiert MDR KULTUR eine Lesung des Romans in der ARD AUDIOTHEK.


Fritz ist Mitte 20, schüchtern, ein Außenseiter und bekommt die Diagnose Krebs. Jana ist selbstbewusst, tough – und lebensmüde. Hörspiel über ein zu frühes Sterben, das zugleich ein Ankommen im Leben bedeutet.


Georg Meyer managt sein Leben optimal. Gerade ist er unterwegs, ein Arbeitsvertrag bei der Konkurrenz winkt. Doch dann: Vollsperrung, mehrere Notfälle in der Familie und Stress im Büro. Lässt sich alles per Handy regeln?


War es dumm, in diesem Sommer mit einer Yacht einen Segeltörn ins Mittelmeer zu starten? Das Risiko, ein Schlauchboot zu kreuzen und dann helfen zu müssen, war ausgeblendet. Doch Sonja und Oliver haben es erlebt ...


Als Bettine von Arnim Goethe kennenlernt, ist sie Anfang 20 und er 60 Jahre. In tiefer Verehrung schreibt sie ihm Briefe, Goethe antwortete selten. Nach seinem Tod setzt sie ihrer Sehnsucht ein literarisches Denkmal.


DDR 1967: Regina B., Arbeiterin und alleinerziehende Mutter, will sich über ein Abendstudium zur Ingenieurin weiterbilden. Doch die Männer aus ihrer Umgebung legen ihr Steine in den Weg. Hörspiel von Siegfried Pfaff


Im März 1900 wird in Konitz die verstümmelte Leiche des Gymnasiasten Ernst Winter gefunden. Der Fall führt zu einem Ausbruch antisemitischer Gewalt im wilhelminischen Deutschland. Hörspiel von Rolf Schneider


In Eugen Ruges Dystopie haben Wirtschaftskonzerne die Macht. Nio Schulz muss die neueste Geschäftsidee seiner Firma HTUA-China vermarkten: "True Barefoot Running". Doch ständig wird er von seiner Datenbrille abgelenkt.


Zwei Männer auf einem Balkon. Sie trinken Bier. Einer von ihnen ist verliebt. Oder beide? Lieben sie, oder wollen sie nur lieben? Wenn die Sonne kommt, wird sie alles an den Tag bringen. Hörspiel von Jörg Sobiella


Erste Hörspielfassung von 1976: 1939 in einer Pariser Gefängnis-Zelle: drei sehr unterschiedliche "unerwünschte Ausländer" und eine sensationelle Schachpartie. Mit Kurt Böwe als Grünstein.


Als der Schriftsteller Rémi vom Selbstmord des 15-jährigen Maximilien erfährt, stürzt er in eine tiefe Sinnkrise. Warum fanden beide keinen Draht zueinander? Hätte Remi die Tat vielleicht sogar verhindern können?


Nach einigen Enttäuschungen wechselt Heinlein das Geschäftsmodell, wobei er seinem Qualitätsanspruch treu bleibt. Von Kommissar Schröder scheint ihm keine Gefahr zu drohen, doch die kommt von völlig unerwarteter Seite.


Nachdem Heinleins Freund Keferberg ermordet worden ist, weil er sich mit den falschen Leuten eingelassen hat, findet Heinlein in der Küche einen abgeschnittenen Finger und macht sich Sorgen um Marvin und Britta.


Die Umstände erfordern es, dass Heinlein einen Abstecher nach Berlin macht. Zu Hause stellt sein Vater eine Forderung, der er nicht nachkommen will. Und Kommissar Schröder schaut im Geschäft vorbei, vorerst als Kunde.


Niklas Rottmann ist ein unangenehmer Nachbar. Als sein Hund Bertram plötzlich verschwindet, hat er Heinlein und Marvin im Verdacht, mit Folgen. Und auch der Hygieneinspektor Peysel bereitet Heinlein Ungemach.


Norbert Heinlein führt sein Delikatessengeschäft traditionsbewusst. Als mit Adam Morlok ein neuer Stammkunde in sein Leben tritt, ahnt er nicht, dass er bald das alte Kühlhaus im Keller wieder in Betrieb nehmen muss.


Freiheit kann, Demokratie muss, Kunst darf? Der Erzähler in Lothar Stemwedels Hörspiel wundert sich: Abstrakta tun eigentlich gar nichts. Was steckt dahinter? Nachdenklich-spöttische Sprachbetrachtung mit Ingo Naujoks.


Aidan arbeitet seit Jahren bei Sunny Jim Electronics. Jetzt will die Firma ihre Produktion nach Asien verlagern. Da lässt er sich in einem Sarg eingraben und will erst herauskommen, wenn das hiesige Werk bestehen bleibt.


Als ihre Mutter stirbt, findet die im letzten Kriegswinter geborene Autorin im Wäscheschrank Briefe, die ihr Vater nach seiner Einberufung zur Wehrmacht an seine Braut schrieb. Die Autorin hat ihn nie kennengelernt.


Lothar ist Angler und der Kormoran sein Feind. Naturschützer wollen das Biest zum "Vogel des Jahres" erklären, dafür fehlt Lothar das Verständnis. Genauso wie für seine Frau und seinen Sohn. Mit Lothar reden, ist schwer.


Ein Schauspieler und ein Komponist begegnen sich Anfang der 90er-Jahre. Es ist der Beginn einer Künstlergemeinschaft und engen Freundschaft. Aber immer bleibt eine Abwesenheit, etwas Unausgesprochenes, ein Dazwischen.


Der kleine Fallschirmspringer liebt es, sich in der Luft herumzutreiben. Wenn er aus den Wolken fällt, landet er an den verrücktesten Orten: direkt vor der Nase eines Stiers, auf einer Hochzeit oder an einem Filmset.


Prinzessin Wachtelei hat ein goldenes Herz. In das verstaut sie alles, was ihr lieb und teuer ist. Ihr Herz rollt auf vier Rädern, hat eine Deichsel und viel Platz, auch für das kleine Flusspferd, das eines Tages da ist.


Schwejk zieht aus Neugier die russische Uniform eines geflohenen Kriegsgefangenen an. Wie fühlt sich die Hülle des Feindes an? Doch in dem Aufzug hält man ihn für einen Spion. Schwejk soll gehängt werden!


Auf dem Weg zur Front unterhält Schwejk seinen Oberleutnant Lukasch mit Anekdoten. Lukasch bescheinigt ihm erneut Blödheit. Doch Schwejk wünscht sich sehnlichst, seinem Oberleutnant endlich einmal nützlich zu sein.


Das Bataillon marschiert geradewegs zur Frontlinie einem unbestimmten Schicksal entgegen. Schwejk schreitet mutig vorwärts, den Rucksack auf dem Rücken, das Gewehr nach Dragonerart auf dem Riemen über der Brust.


Die 11. Marschkompanie des 91. k. u. k. Infanterieregiments fährt vorbei an grausam zugerichteten Schlachtfeldern. Bataillonsgeschichtsschreiber Marek notiert die zu erwartenden Vorkommnisse an der Front auf Vorrat.


Als Kompanieordonanz lenkt Schwejk die Geschicke seines Oberleutnant Lukasch. Dabei wird er immer wieder von dem hinterhältigen Leutnant Dub attackiert. Der Einjährigfreiwillige Marek hat derweil eine neue Tätigkeit.


Oberleutnant Lukasch trägt Schwejk auf, er soll sich auf dem Bahnhof oder in der Umgebung nach etwas zu Essen umsehen. Er gibt ihm dafür sogar einen Zehner. Doch dann kommt Schwejk nicht zurück.