

Hoch zu Rosse ziehen die schwarzen Reiter an den Schaulustigen vorbei. Jedes Jahr findet das Spektakel in der Oberlausitz statt.


Auf dem Suhler Domberg steht die Ottilienkapelle. Der Blick auf die Stadt hinunter ist so schön, dass die Anwohner sie auch den Balkon Suhls nennen. Für Konrad und Ottilie hat der Ort aber etwas Tragisches, so heißt es zumindest in der Ottiliensage.


Auch in den großen Städten werden sich Sagen und Mythen erzählt. Wie etwa die über das Hufeisen an der Leipziger Nikolaikirche. Welche Legende rankt sich um dieses Hufeisen?


Wenn sich Menschen streiten, geht es oft um Geld oder Macht. Ein anderer Grund für Streit ist die Liebe. Das war schon immer so. Auch in der Zeit als die heutigen Sagen entstanden sind. In Teuchern im südlichen Sachsen-Anhalt spielte eine Liebesgeschichte, in der sich zwei Männer um eine Frau gestritten haben.


Drei Wochen vor Ostern lässt die Stadt Eisenach immer einen alten Brauch lebendig werden: Der Winter als todbringende Kraft wird vertrieben und der lebenspendende Sommer wird herbeigerufen.


Sie gehört eigentlich zu jedem gemütlichen Kaffeenachmittag dazu – die Eierschecke. Der Kuchenklassiker hat schon viele Jahrhunderte auf dem Buckel und ist immer noch eines der beliebtesten Backwaren in Sachsen und darüber hinaus. Doch aus was wird sie gemacht und wie ist eigentlich der Name Eierschecke entstanden?


Im 16. Jahrhundert soll es in Torgau in Sachsen ein fürchterliches Problem gegeben haben. In einem Brunnen hatte sich eine Kreatur eingenistet, deren Blick tötete. Das Fabelwesen soll alle Gewässer vergiftet haben.


Schiefer wird's nicht. Seit 1382 steht die Oberkirche in Bad Frankenhausen und hat viel erlebt. Seit hunderten Jahren neigt sich der 60 Meter hohe Turm und ist inzwischen schiefer als der berühmte Turm in Pisa. Erst in den letzten Jahren wurde er aufwändig gesichert und bleibt uns also erhalten.


Für unsere Vorfahren hatte die Sonne im Frühjahr eine lebensnotwendige Bedeutung - die Bauern konnten dann wieder mit der Landwirtschaft beginnen. Seit über 330 Jahren feiern deshalb die Menschen in Spergau den Frühling mit einer außergewöhnlichen Maskenparade.


Wer träumt nicht davon: Einen sagenhaften Geldschatz zu finden und ihn auch behalten zu dürfen. In Löbau zwischen Bautzen und Görlitz wird sich seit Jahrhunderten eine Sage erzählt, die genau davon handelt. Im Inneren des Löbauer Berges soll sich ein Geldkeller befinden, der sich aber nur für Menschen mit einem reinen Herzen öffnet.


Neben der Wartburg in Eisenach ist sie das meistbesuchte Ausflugziel dieser Gegend – Die Drachenschlucht. Eine eindrucksvolle und abenteuerliche Klamm im Thüringer Wald zwischen Wartburg und Hohe Sonne. Aber was die etwa 3 Kilometer lange, und an der engsten Stelle nur 68 Zentimeter breite Schlucht mit Drachen zu tun hat, das hören wir jetzt.


Es gibt so Tage, da sieht die Wohnung nicht so toll aus, überall liegt etwas herum und man hat nicht so richtig Lust aufzuräumen. Da wünscht man sich, dass die Heinzelmännchen kommen und über Nacht die Bude auf Vordermann bringen. Doch wer sind die Heinzelmännchen eigentlich?


Am Glockenturm des Schlosses Mansfeld ist auf halber Höhe ein Frauengesicht in den Stein gemeiselt. Eine Nonne mit einem Geheimnis. Wenn in der Silvesternacht Vollmond ist, schlägt sie die Augen auf und blickt... wohin?


Weniger mystisch als vielmehr legendär ist die Geschichte, die wir heute erzählen. Es geht um den Fackelbrand in Schweina – ein Brauch, ohne den Weihnachten im Wartburgkreis nicht Weihnachten wäre.


In der Adventszeit wünscht eine sorbische Figur den Menschen in der Lausitz Glück und Segen. Christkind oder aber auch Bescherkind heißt es auf deutsch, Dscheschetko im Sorbischen. Doch was ist das Besondere an dieser Figur und wieso hat es mehrere Namen?


Sie macht die Stimmung in den Weihnachtstagen erst so richtig schön - die Weihnachtspyramide. Es gibt sie in Miniaturausgabe als auch riesengroß. Aber wo und wann sind Weihnachtspyramiden das erste Mal aufgetaucht und wie könnten die Menschen auf die Idee gekommen sein sie zu bauen?


Wir machen Halt in einem Dorf im Eichsfeld und lernen was ein kleiner süßer Hefemann mit dem Heiligen Nikolaus gemeinsam hat.


Die Einwohner der thüringische Stadt Bleicherode haben schon seit Jahrhunderten eine sehr ungewöhnlichen Namen: Schneckenhengste! Wie sie dazu gekommen sind, erzählt die „Sage vom Schneckenhengst“.


Nicht immer ist der Kunde König. Das war schon früher so. Auch bei einem Tuchmacher, der in Aschersleben auf dem Markt seine ganz eigenen Maße erfand und so seine Kunden betrog. Doch der Schwindel fiel auf und die Strafe war übel.


Es gibt Sagen und Mythen, die taugen als Grundlage für einen Tatort. So ist es auch bei einer Geschichte aus Wittenberg. Eine Frau wird zur Mörderin, um an das Geld ihrer Männer zu gelangen.


In China essen sie Hunde – so der Titel einer dänischen Komödie und Tatsache: Nicht nur im Reich der Mitte, auch u.a. in Kambodscha, Indonesien und Vietnam wird Hundefleisch gegessen – und auch hier bei uns in Mitteldeutschland war das früher gar nicht so unüblich.


In vielen Sagen treiben Gruselgestalten ihr Unwesen: Ob Hexen, Werwölfe oder Monster. Von solch einem Untier in Sachsen-Anhalt berichtet unsere heutige Sage „Die Kalbe“.


Furchteinflößende Figuren aus Thüringen. Statt Kürbissen werden hier Rüben genutzt. Historisch geklärt ist der Ursprung aber nicht ganz.


Die Wartburg in Eisenach und die Neuenburg in Freyburg – in beiden Fällen gilt „Ludwig der Springer“ als Erbauer. Doch nicht nur hier, auch in Halle hat Ludwig seine Spuren hinterlassen. Dort soll es eine spektakuläre Flucht Ludwigs gegeben haben, von der der Beiname „der Springer“ kommt.


Die Rosstrappe ist ein Granitfels über dem Bodetal im Harz. Sie liegt gegenüber vom Hexentanzplatz auf der Flur der Stadt Thale. Aber weißt du auch, was sich hier schon alles abgespielt hat?


Ob Opel, Wartburg, BMW oder Dixi – die Marken haben eins gemeinsam: Sie wurden und werden in Eisenach produziert und das seit 1896. Wir werfen einen Blick zurück auf die über 100-jährige Geschichte der Automobilindustrie in Eisenach.


Ihr kennt das sicher auch – manchmal landet einfach das im Kochtopf, was noch Kühlschrank so rumliegt. Auf den Gedanken könnte man auch kommen, wenn man an das Gericht Leipziger Allerlei denkt. Aber es ganz und gar nicht egal, was da reinkommt.


Das „Oktoberfest des Ostens“ ist die Eisleber Wiese. Das größte Volksfest Mitteldeutschlands ist streng genommen keine Sage und kein Mythos, aber eine Legende!


„Magdeburgisieren“ – dieses harmlose Wort steht für eines der schlimmsten Verbrechen im 30-jährigen Krieg, in dem vor rund 400 Jahren Katholiken gegen die Protestanten kämpften. Mittendrin im Geschehen – Magdeburg.