In einem der wohl schwächsten Endspiele in der jüngsten PDC-Geschichte konnte sich Nathan Aspinall seinen ersten Major Titel holen. Bei den UK Open setzte sich der Engländer gegen Rob Cross durch, wobei beide Akteure zu keiner Zeit ihr bestes Spiel hervorholen konnten. Vielleicht hatten sie ihr Pulver bereits in den Halbfinals verschossen. Dort hatte Aspinall gegen Gerwyn Price und Cross gegen Michael Smith gewinnen können.
Dem schwachen Finale ging ein interessantes Turnier mit 159 Teilnehmern voraus. Viele Favoriten strichen früh die Segel, darunter Branchenprimus Michael van Gerwen, der überraschend gegen Mervyn King verlor. Auch aus deutschsprachiger Sicht war das Turnier durchaus ein Erfolg. So schafften es Max Hopp, Gabriel Clemens, Martin Schindler und Mensur Suljovic in die Runde der letzten 32. Weiter ging es leider für keinen der vier, wobei vor allem für Hopp und Suljovic deutlich mehr drin war.
Marvin van den Boom, Lutz Wöckener und Christian Oehmicke reden aber nicht nur über die UK Open. Sie lassen auch die ersten Turniere der Players Championship Revue passieren. Mit Gabriel Clemens erreichte hier ein deutscher Spieler das Finale. Glen Durrant konnte ...