Multimillionär kämpft gegen Kindesmissbrauch
MAR 06, 2024
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Guido Fluri kommt 1966 als uneheliches Kind zur Welt. Im Kleinkindalter wird er von seiner alleinerziehenden, schizophrenen Mutter getrennt und an verschiedene Orte fremdplatziert – unter anderem ins Kinderheim Mümliswil, wo er auch mit Gewalt konfrontiert wird.
Was Fluri damals nie geahnt hätte: Heute ist er selbst im Besitz des damaligen Kinderheims und hat daraus eine Gedenkstätte für Heim- und Verdingkinder gemacht. Er lancierte auch die Wiedergutmachungsinitiative, die eine Aufarbeitung dieses dunklen Kapitels Schweizer Geschichte bewirkte.
Nun stiess Fluri bis ins EU-Parlament nach Brüssel vor und reichte dort eine Petition ein. Er verlangt von der EU, Tech-Konzerne europaweit zu verpflichten, gegen Kinderpornografie im Internet konsequent vorzugehen. Bei einer Privataudienz mit Papst Franziskus forderte er auch die katholische Kirche auf, sich gegen Kindesmissbrauch zu engagieren.
Dass Guido Fluri sich gegen diese Ungerechtigkeiten stark machen kann, liegt nicht zuletzt auch an seinem Vermögen, das er sich in einer schier unglaublichen Tellerwäscher-Karriere vom Tankwart zum Immobilienbesitzer erarbeitete.
Sendung online sehen: Die Sendung steht nach der Erstausstrahlung auf SRF 1 hier online zur Verfügung.
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