

Warum sind eigentlich Spielplätze umzäunt und unsere Straßen voller parkender Autos? Mobilitätsexpertin Katja Diehl nimmt uns in dieser Folge mit auf ein Gedankenexperiment: eigentlich könnten wir es im Alltag viel schöner haben – und gesünder und sicherer. Und zwar indem wir unsere Abhängigkeit vom Auto überwinden. Zu dieser Erkenntnis kommt Katja durch ein konsequentes Hinterfragen des Status Quo. Und durch Kontakt zu ihren eigenen Emotionen und zur Lebensrealität anderer Menschen. In unserer beschleunigten Welt ist das extrem herausfordernd aber umso wichtiger. Am Ende sind es Emotionen und nicht Fakten, die Menschen dazu bringen, etwas zu verändern. Durch ein Umdenken bei der Mobilität können wir den von der Autolobby vereinnahmten Freiheitsbegriff umdeuten zu einer echten Wahlfreiheit und der Möglichkeit für alle, gut und sicher mobil zu sein. Katja stellt die ganz großen Fragen: wie wollen wir in Zukunft leben? Ihr geht es darum, dass wir eine alltägliche Lebensqualität und Zufriedenheit mit unserer Umgebung erreichen. Dafür müssen wir lebenswerte Räume für Menschen und Begegnungen wiederherstellen – denn all das hatten wir ja schon mal. Durch ihr Engagement erlebt Katja nicht nur eine besondere Art der Selbstwirksamkeit, sondern schöpft auch Hoffnung durch die Begegnungen mit anderen Menschen, die gemeinsam mit ihr eine lebenswerte Zukunft gestalten wollen. Es geht um die Kraft des Hinterfragens, der neuen Perspektiven und des gemeinsamen Engagements sowie um die Freude und Selbstwirksamkeit die wir erfahren, wenn wir unser Lebensumfeld selbst gestalten. Moderation: Jonas Witsch (Koordination Digitale Bildungsformate in der Heinrich-Böll-Stiftung). Katja Diehl ist Bestsellerautorin und Expertin für Mobilität der Zukunft. Nach 15 Jahren in der Verkehrs- und Logistikbranche, setzt sie sich jetzt für eine gerechte Verkehrswende ein und mischt medial so gut wie überall mit. Ihren erfolgreicher Podcast She Drives Mobility gibt es bereits fünf Jahre und auch auf Social Media und per Newsletter meldet sich Katja regelmäßig und lautstark zu Wort. Sie hat die Vertretung der womeninmobility gegründet und engagiert sich im Bundesvorstand des Verkehrsclub Deutschland e. V. Auch in der Politikberatung ist sie aktiv und berät zum Beispiel die österreichische Klimaschutzministerin Leonore Gewessler. Links: · Alle Folgen des Pod der guten Hoffnung: https://www.boell.de/de/podcasts/pod-der-guten-hoffnung · Verkehrswende-Dossier der Heinrich-Böll-Stiftung: https://www.boell.de/de/themen/verkehrswende · Warum es eine sozial gerechte und intersektionale Verkehrswende braucht, Artikel von Katja Diehl auf boell.de: https://www.boell.de/de/2023/08/10/vergesst-hyperloops-vergesst-flugtaxis-warum-es-eine-sozial-gerechte-und-intersektionale · Konstruktiver Klima-Journalismus per Newsletter (alle zwei Wochen, kostenlos): Treibhauspost-Newsletter: www.treibhauspost.de · Alle Podcasts der Heinrich-Böll-Stiftung findet ihr hier: www.boell.de/podcasts Ihr habt Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Schickt uns gerne eine Mail an hoffnung@boell.de Foto: Linda Brack, Bearbeitung: Heinrich-Böll-Stiftung


Der Künstlichen Intelligenz oder KI wird das Potenzial nachgesagt, unsere Welt in vielen Bereichen nachhaltiger zu machen. Gleichzeitig wird aber immer deutlicher, dass die Entwicklung und Nutzung dieser Modelle in vielerlei Hinsicht nicht nachhaltig ist. In dieser Böll.Fokus Folge befassen wir uns sowohl mit den Versprechen als auch mit den Herausforderungen, die KI für unsere Nachhaltigkeitsziele mit sich bringt, und damit, was nötig ist, um sie in die richtige Richtung zu lenken. Ein Podcast mit: - Vérane Meyer, Referentin Digitale Ordnungspolitik in der Heinrich-Böll-Stiftung - Jan Philipp Albrecht, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung - Christian Kühn, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) - Dr. Sergey Lagodinsky, Mitglied des Europäischen Parlaments für Bündnis 90/Die Grünen - Jaana Müller-Brehm, im Team Forschung & Projekte beim iRights.Lab. - Merlin Münch, im Team Forschung & Projekte beim iRights.Lab. **Links:** Videoaufzeichnung der Tageskonferenz in der Böll-Stiftung zum Thema KI und Nachhaltigkeit mit dem Titel "KI: Immer größer statt grüner." Teil 1: https://youtu.be/648jaGZvhXA?si=49GNvBC197oqq0Oh Teil 2: https://youtu.be/4Ung2V_HYQA?si=oT4Y1WjYnNlLWRuX Ein Interview mit Prof. Dr. Lynn Kaack: Maschinelles Lernen und Klimaschutz von der Digital GreenTech Conference 2022 https://www.youtube.com/watch?v=G45Jm6UyVC0 Mehr Informationen über das neue KI-Büro, das von der EU eingerichtet wird: https://digital-strategy.ec.europa.eu/en/policies/ai-office Weitere Informationen über den potenziell positiven Nutzen von KI für Umwelt und Klima (vom BMUV): https://www.bmuv.de/themen/digitalisierung/kuenstliche-intelligenz-fuer-umwelt-und-klima Abbildung: Freepik, Montage: hbs, alle Rechte vorbehalten


Sängerin Celina Bostic will mit ihrem Empowerment-Pop Menschen bestärken und Mut machen. In dieser Folge erzählt sie uns, wie Wut und Empathie für sie zu mächtigen Veränderungshebeln wurden. Angst lähmt, Wut katapultiert nach vorne – daher versucht sie angesichts der Klimakrise eher wütend als ängstlich zu sein. Wir sollten unsere Gefühle zulassen, unsere Angst überwinden und uns verbunden fühlen mit unseren Mitmenschen. So schöpfen wir Kraft, um Veränderungen anzustoßen. Celina hat selbst die Erfahrung gemacht, wie ermutigend es ist, mit Gleichgesinnten zusammenzukommen und für eine gemeinsame Sache einzustehen. Sie empfiehlt, bei sich selbst zu bleiben und zu überlegen, wo man im direkten Umfeld Verantwortung übernehmen kann. Es geht um echte zwischenmenschliche Verbindung, den Mut zu Emotionen und die Verantwortung, laut zu sein, wenn Dinge in die falsche Richtung laufen. Moderation: Anna Brehm (Referentin Ökologie und Nachhaltigkeit in der Heinrich-Böll-Stiftung). Celina Bostic ist Sängerin und Songwriterin aus Berlin. Sie ist mit Popgrößen wie Andreas Bourani und Sarah Connor auf Tour gewesen und als Hintergrundsängerin mit Herbert Grönemeyer, Udo Lindenberg und Max Herre aufgetreten. Nach ihrem dritten Studioalbum steht sie jetzt aber selbst voll im Rampenlicht. Ihr aktuelles Album heißt „Nie wieder leise“ – es ist ein lautes Statement gegen Rassismus. Seit 2014 gehört ihr zudem ein eigenes Musiklabel: Lagerfeuer Records. Links: · Alle Folgen des Pod der guten Hoffnung www.boell.de/de/podcasts/pod-der-guten-hoffnung · Konstruktiver Klima-Journalismus per Newsletter (alle zwei Wochen, kostenlos): Treibhauspost-Newsletter www.treibhauspost.de · Alle Podcasts der Heinrich-Böll-Stiftung findet ihr hier www.boell.de/podcasts Ihr habt Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Schickt uns gerne eine Mail an hoffnung@boell.de Foto: Carolin Windel, Bearbeitung: Heinrich-Böll-Stiftung


Ende Dezember 2023 überraschte die südafrikanische Regierung die Welt mit der Ankündigung, eine Klage gegen Israel auf Grundlage der Völkermordkonvention anzustrengen und dafür den Internationalen Gerichtshof in Den Haag anzurufen. In diesem Podcast lassen wir uns von Florian Kriener die komplizierten völkerrechtlichen Fragen rund um den Krieg zwischen Israel und der Hamas erklären. Wir schauen dabei juristisch auch in die Geschichte der Genozidkonvention und fragen den Völkerrechtsexperten, welche Erwartungen er an grüne Außen- und Sicherheitspolitik im Nahostkonflikt hat. Ein Podcast mit: - Florian Kriener, Völkerrechtsexperte und Mitglied im Forum für neue Sicherheitspolitik der Heinrich-Böll-Stiftung *Regieanmerkung bei Veröffentlichung Anfang März 2024: Laut UN-OCHA (Büro für die Koordinierung humanitärer Hilfe) sind LKW Ladungen mit humanitärer Hilfe seit der IGH Entscheidung Ende Januar bis Anfang März nicht substanziell gestiegen, sondern eher zurückgegangen. OCHA, WFP, UNICEF und weitere UN Organisationen warnen vor einer Hungersnot. Quelle: https://www.ochaopt.org/content/hostilities-gaza-strip-and-israel-reported-impact-day-149 Links: Die Entscheidung des IGH ist eine Niederlage für Israel.: https://www.ipg-journal.de/regionen/naher-osten/artikel/deutliche-abfuhr-7279/ Dossier des European Center for Constitutional and Human Rights: “Völkerrecht unter Beschuss”: https://www.ecchr.eu/fall/voelkerrecht-unter-beschuss Der Fall Südafrika gegen Israel und die problematische Rolle Deutschlands im Hauptverfahren: https://verfassungsblog.de/intervention-auf-irrwegen/ Apartheid as a form of genocide: Reflections on South Africa v Israel: https://www.ejiltalk.org/apartheid-as-a-form-of-genocide-reflections-on-south-africa-v-israel/


Für die LGBTIQ+-Community waren die Gezi-Proteste von 2013 ein Hoffnungsschimmer. An der gleichzeitig stattfindenden Pride-Parade in Istanbul nahmen 100.000 Menschen teil. Heute nimmt die Repression des türkischen Staates wieder zu. Präsident Recep Tayyip Erdoğan hetzt gegen LGBTIQ+-Menschen, nennt sie „pervers“ und „terroristisch“. Es sind falsche und dennoch wirkmächtige Narrative, die die politische Atmosphäre in der Türkei vergiften. Vor allem trans Menschen leiden darunter, denn sie sind am sichtbarsten. Schon seit Jahrzehnten stehen sie deshalb im Zentrum politisch motivierter Verfolgung. Ein Podcast mit: - Kıvılcım Arat, feministische Aktivistin Istanbul - Atiye Güney, LGBTIQ+-Kommission, Menschenrechtsverein IHD, Istanbul - Esmeray Özadikti, Schauspielerin und Kandidatin Parlamentswahl 2023, Istanbul Links: Hintergrund-Bericht „Die Dynamik der Queer-Bewegung in der Türkei“: http://www.boell.de/de/2015/09/28/die-dynamik-der-queer-bewegung-der-tuerkei Kaos GL – Gay and Lesbian Cultural Studies and Solidarity Association: http://www.kaosgldernegi.org/en/ weitere Essays und Hintergründe der Heinrich-Böll-Stiftung zum Thema Gezi: http://www.boell.de/de/schlagworte/gezi-park Festival „Gezi – Ten years after“: http://www.gorki.de/de/gezi Abbildung: Kristian Brakel (Lizenz: CC-BY-SA 2.0: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de)


Er demonstrierte für eine bessere Türkei – und bezahlte es mit seinem Leben: Ali İsmail Korkmaz. Der 19-jährige ist einer von mindestens sieben Todesopfer der Gezi-Proteste. In der zentralanatolischen Stadt Eskişehir wurde er von acht Männern, darunter vier Polizisten, verprügelt. Nach 38 Tagen im Koma verstarb er. Seine Mutter Emel Korkmaz und der Rest der Familie verarbeiten Wut, Schmerz und Trauer, in dem sie mit Hilfe einer Stiftung seinen Traum verwirklichen. Die „Ali İsmail Korkmaz Stiftung“ setzt sich für eine gleichberechtigte, freie Gesellschaft ein und fördert Aktivitäten junger Menschen, die Vorurteile überwinden. Ein Podcast mit: - Emel Korkmaz, Mutter von Ali İsmail Korkmaz - Gürkan Korkmaz, Bruder von Ali İsmail Korkmaz Links: Doku „Emel Anne“ über Emel Korkmaz: http://www.youtube.com/watch?v=BjjVFA4raYk (türkisch mit englischen UT) Website der „Ali İsmail Korkmaz Stiftung“: http://www.alikev.org Essays und Hintergründe der Heinrich-Böll-Stiftung zum Thema Gezi: http://www.boell.de/de/schlagworte/gezi-park Festival „Gezi – Ten years after“: http://www.gorki.de/de/gezi Abbildung: Kristian Brakel (Lizenz: CC-BY-SA 2.0: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de)


In diesem Podcast kommen junge Menschen zu Wort, die nicht nur ihre individuelle Zukunft in die Hand nehmen, sondern sich für Gemeinschaft und demokratisches Miteinander in Deutschland engagieren. Wir werden von Erfahrungen und Ideen hören aber auch davon, wo Engagierte an Grenzen stoßen und neue Strukturen für Beteiligung einfordern. Und wir beschäftigen uns mit der Frage, welchen Einfluss das Erstarken rechtsextremer Kräfte auf die Arbeit und den Alltag von jungen Aktivist*innen hat. Ein Podcast mit: - Quyen Vu, Projekt Jugendstil* Halle/ Saale - Cara von Stockert, Pfadfinder Berlin-Brandenburg - Dr. Carsten Herzberg, Jugendbeteiligung bei Bürgerbudgets Jubu_mitmachen Potsdam - MdB Milla Fester, Fraktion Bündnis 90/Grüne im Deutschen Bundestag Links: Jugendbeteiligung bei Bürgerbudgets: https://jugend-budget.de Studie über das Vertrauen junger Menschen in politische Institutionen: www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2023/august/jugendliche-in-deutschland-blicken-optimistischer-in-die-eigene-zukunft-als-vor-einem-jahr Studie der dkjs: www.dkjs.de/aktuell/meldung/news/u-count-was-junges-engagement-braucht/ Artikel "Junges Engagement fördern - Partizipation mit kleinem Budget": https://www.boell.de/de/2022/08/31/junges-engagement-foerdern-partizipation-mit-kleinem-budget Foto: Unsplash, Hannah Busing


Können wir über die Klimakrise lachen? Für Comedian Sebastian 23 sind die Klimakrise und Comedy kein Widerspruch. Er erzählt uns in dieser Folge, warum Humor in krisenhaften Zeiten wichtig ist, um mit den angstmachenden, frustrierenden und teils absurden Nachrichten umzugehen. Sebastian 23 empfiehlt, den sorgenvollen Klimagefühlen mit politischem Engagement im eigenen privaten oder beruflichen Umfeld zu begegnen – auch wenn das nicht immer mit sofort sichtbaren Effekten gesegnet ist. Außerdem teilt er aus seinem neuen Buch mutmachende Beispiele, wie Klimagerechtigkeit heute schon konkret funktioniert. Dabei motiviert er uns mit dem Gedanken, dass die Krisen unserer Zeit menschengemacht sind und daher auch durch menschliches Handeln zum Positiven gekehrt werden können. Wir alle haben zumindest einen kleinen Teil der Macht in der Hand und können einen Teil zur Lösung beitragen. Es geht um Vernetzung und den bewussten Blick auf positive Praxisbeispiele, die uns Hoffnung und Optimismus geben können. Moderation Jonas Witsch (Koordination Digitale Bildungsformate in der Heinrich-Böll-Stiftung). Sebastian 23 ist Stand-Up-Comedian und Buchautor. Sein neues Buch „Alles wird gut – die Welt retten in 5712 einfachen Schritten“ erschien erscheint am 1. März 2024. Er engagiert sich u. a. für eine lokale Hilfsgruppe für Geflüchtete und hat die Großdemo am Braunkohletagebau in Lützerath unterstützt. Links: - Alle Folgen des "Pod der guten Hoffnung": www.boell.de/de/podcasts/pod-der-guten-hoffnung - Konstruktiver Klima-Journalismus per Newsletter (alle zwei Wochen, kostenlos): Treibhauspost-Newsletter: www.treibhauspost.de - Alle Podcasts der Heinrich-Böll-Stiftung findet ihr hier: www.boell.de/podcasts Ihr habt Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Schickt uns gerne eine Mail an hoffnung@boell.de Foto: Oliver Look, Bearbeitung: Heinrich-Böll-Stiftung


Wie können junge Menschen die Zukunft der Demokratie mitgestalten? Spielt Nachhaltigkeit eine Rolle in der Entwicklung von Künstlicher Intelligenz? Wie kann die Wärmewende funktionieren? Und was heißt eigentlich Climate Inequality? Diesen und weiteren Fragen widmen sich die Hosts Bettina Ritter und Vincent Lindig in der neuen Böll.Fokus-Staffel, die am 29.02. startet.


Freeski-Fahrerin Rosina Friedel von Protect our Winters erlebt im Winter täglich und hautnah die Auswirkungen der Klimakrise in den Bergen. Sie erzählt uns in dieser Folge, welche Gefühle das bei ihr als leidenschaftliche Skifahrerin auslöst und mit welchen Strategien sie im Alltag Hoffnung schöpft. Skifahren ist für Rosina weit mehr als nur ein Sport, denn es schafft für sie eine Community und eine Möglichkeit, sich für andere einzusetzen. Wir sprechen über ihr Engagement und über die Wertschätzung gegenüber der Natur, die sie durch das Skifahren erlebt. Außerdem geht es um konkrete Strategien, mit denen Rosina ihre Klimagefühle Angst und Stress in positive Veränderung umlenkt. Neben kleinen Entscheidungen im Alltag wie z. B. im Konsumverhalten geht es vor allem darum, mit anderen ins Gespräch zu kommen, obwohl man selbst vielleicht nicht immer konsequent handelt. Rosina sieht besonders großes Potential bei Sportler*innen mit ihrer Reichweite und Vorbildfunktion, um das Bewusstsein für die nötigen Veränderungen zu erhöhen. Es geht um die Verbundenheit zu Natur und kleine Alltagsmomente mit großer Wirkung. Moderation Anna Brehm (Referentin Ökologie und Nachhaltigkeit in der Heinrich-Böll-Stiftung). Rosina Friedel ist Free-Ski-Athletin und fährt im Tiefschnee im freien Gelände. Sie produziert Filme zu umwelt- und gesellschaftspolitischen Themen. Sie lebt in Innsbruck in Österreich und ist Mitglied von Protect our Winters, einer Initiative der Outdoor-Cummunity für einen nachhaltigen Wandel im Wintersport. Sie ist Teilhaberin eines Second-Hand-Ladens und Gründerin des Peanut Butter Club, der Frauen im Wintersport miteinander verbindet und z. B. Repaircafés oder Fortbildungen anbietet. Links · Alle Folgen des Pod der guten Hoffnung: www.boell.de/de/podcasts/pod-der-guten-hoffnung · Konstruktiver Klima-Journalismus per Newsletter (alle zwei Wochen, kostenlos): Treibhauspost-Newsletter www.treibhauspost.de · Alle Podcasts der Heinrich-Böll-Stiftung findet ihr hier: www.boell.de/podcasts Ihr habt Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Schickt uns gerne eine Mail an hoffnung@boell.de Foto: Daniel Rönnbäck, Bearbeitung: Heinrich-Böll-Stiftung


Schauspielerin Pheline Roggan überwand eine schwierige Phase von Klimaangst, Panik und Hilflosigkeit und erzählt uns in dieser Folge wie sie sich jetzt erfolgreich für eine nachhaltige Filmproduktion einsetzt. Seit kurzem gibt es in Deutschland ökologische Standards für die Filmbranche, die weltweit einzigartig sind und an deren Entwicklung Pheline Roggan maßgeblich beteiligt war. Also sprechen wir mit Pheline darüber, wie man im eigenen direkten Umfeld etwas gegen die Klimakrise tun kann. Außerdem geht es um Grünes Storytelling – also die Kunst, mit Erzählungen und Bildern ein besseres Morgen zu visualisieren und erfahrbar zu machen. Der Krise begegnet Pheline Roggan mit dem Gedankenspiel, dass wir (noch) gar nicht in der besten aller möglichen Welten leben. Es geht um die Kraft von konkreten Utopien und um die Möglichkeiten, die sich eröffnen, wenn wir uns mit anderen zusammentun und Veränderung einfordern. Moderation Jonas Witsch (Koordination Digitale Bildungsformate bei der Heinrich-Böll-Stiftung). Pheline Roggan ist Schauspielerin und hat in diversen Tatorten, Filmen und Serien mitgespielt- zum Beispiel bei „Sould Kitchen“ oder „jerks“. Außerdem ist sie Mitgründerin der Initiative [Changemakers.film](https://changemakers.film/), einer Initiative für Grünes Drehen und zur aktiven Reduzierung der CO2 Emissionen in der Filmbranche. Die Initiative war maßgeblich an der Erarbeitung der ökologischen Standards beteiligt, die seit 1. Juli 2023 für alle für alle in Deutschland öffentlich geförderten Kino-, TV- und Online-Produktionen gelten. Links - Alle Folgen des Pod der guten Hoffnung: www.boell.de/de/podcasts/pod-der-guten-hoffnung - Konstruktiver Klima-Journalismus per Newsletter (alle zwei Wochen, kostenlos): www.treibhauspost.de - Alle Podcasts der Heinrich-Böll-Stiftung findet ihr hier: www.boell.de/podcasts Ihr habt Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Schickt uns gerne eine Mail an hoffnung@boell.de Foto:Yvonne Schmedemann; Bearbeitung: Heinrich-Böll-Stiftung


Klimawandel, Ernährungskrise, Bauernproteste: Die Herausforderungen für die Agrarpolitik sind enorm. Welche Lösungen es dafür braucht, ist unter Landwirt*innen und Fachleuten oft längst klar, meint Agrarökonom Harald Grethe. Er sagt: Jetzt kommt es darauf an, dass die Ampel-Regierung endlich mit der Umsetzung beginnt. Denn klar sei auch: Wenn es um Ziele wie Klima- und Biodiversitätsschutz geht, braucht es Anreize und Unterstützung aus der Politik. Denn „der Markt“ wird diese Gemeinwohlleistungen der Landwirtschaft nicht bezahlen. Ein Podcast mit: • Prof. Dr. Harald Grethe, Co-Direktor des Thinktanks Agora Agrar und Professor für internationalen Agrarhandel und Entwicklung an der Humboldt-Universität zu Berlin • Dr. Imme Scholz, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung e.V. • Jan Philipp Albrecht, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung e.V. Links: Bodenatlas - Daten und Fakten über eine lebenswichtige Ressource https://www.boell.de/de/mooratlas Mooratlas - Daten und Fakten zu nassen Klimaschützern https://www.boell.de/de/bodenatlas Webseite des Referats Internationale Agrarpolitik der Heinrich-Böll-Stiftung https://www.boell.de/de/referat/internationale-agrarpolitik Webseite des Thinktanks Agora Agrar https://www.agora-agrar.de/ Foto Copyright Harald Grethe; Bearbeitung Heinrich-Böll-Stiftung


In der ersten Folge des neuen Podcasts "Über den Tag hinaus" geht es um das Spannungsfeld zwischen Demokratie, Freiheit und Klimakrise. Imme Scholz und Jan Philipp Albrecht, die beiden Vorstände der Heinrich-Böll-Stiftung, sprechen mit der Historikerin Hedwig Richter über die politischen Herausforderungen der demokratischen Gesellschaft in Zeiten der Klimakrise. Richter sieht die Demokratie in einer tiefen Krise, die durch die Klimakrise, die Polarisierung der Gesellschaft und die Schwächung demokratischer Institutionen verursacht wird. Was sind mögliche Wege die Demokratie in diesen Krisenzeiten zu stärken? Ein Podcast mit: • Dr. Hedwig Richter, Professorin für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität der Bundeswehr München • Dr. Imme Scholz, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung e.V. • Jan Philipp Albrecht, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung e.V. Links: Veröffentlichungen von Hedwig Richter auf der Webseite von der Universität der Bundeswehr München: https://www.unibw.de/geschichte/prof/neu/pers/richter Profil von Hedwig Richter auf boell.de: https://boell.org/de/person/prof-dr-hedwig-richter Abbildung: Fotocredits: Studio Fabian Hammerl - Fabian Hammerl Photographie, CC BY-SA 4.0


Wie gut bilden Parlamente unsere Gesellschaft ab? Welche Personengruppen sind unterrepräsentiert – und welche nehmen vielleicht sogar zu viel Raum ein? Der letzte Teil der „Vielfaltsstudie“ der Heinrich-Böll-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Universität Duisburg-Essen und der FernUniversität Hagen mit dem Titel „Vielfalt sucht Präsentation - Amts- und Mandatsträger*innen in der Kommunalpolitik“ wurde vorgestellt. Damit stehen neue, empirisch belastbare Zahlen zur Repräsentation verschiedener Bevölkerungsgruppen auf politischer Ebene zur Verfügung. Ein Podcast mit: - Muhterem Aras, Landtagspräsidentin Baden-Württemberg (Bündnis 90/Die Grünen) - Raúl Aguayo-Krauthausen, Aktivist für Inklusion und Barrierefreiheit / Mitgründer von SOZIALHELD*INNEN - Pega Adalatian, stellv. Bundesvorsitzende und vielfaltspolitische Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen - Dr. Cihan Sinanoğlu, Leiter Nationaler Diskriminierungs- und Rassismusmonitor am DeZIM-Institut - Professor Andres Blätte, Mitautor der Studie „Vielfalt sucht Repräsentation“ - Paul Arzten von der Vereinigung Mandatsträger*Innen Afrikanischer Abstammung e.V Links: Dreiteilige Vielfaltsstudie der Heinrich-Böll-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Universität Duisburg-Essen und der FernUniversität Hagen: https://www.boell.de/de/vielfaltsstudie Studie der Heinrich-Böll-Stiftung „Vielfalt sucht Rat“: https://heimatkunde.boell.de/sites/default/files/2011-12-vielfalt_sucht_rat.pdf (2011) Abbildung: Jill Senft, alle Rechte vorbehalten.


Heiko Kreft hat für die Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt die Firma InfraLeuna besucht, die am traditionsreichen Chemiestandort Leuna über 100 Firmen der chemischen Industrie mit Dampf, Strom, Gas versorgt und die nötige Infrastruktur zur Verfügung stellt. Mit Martin Naundorf, der den Bereich Vertrieb und Standortentwicklung betreut, spricht er über die Transformation eines der wichtigsten europäischen Chemiestandorte. Zusammen mit seinem Team arbeitet Martin Naundorf daran, dass sich der Standort Leuna nachhaltig entwickelt und Wirtschaften mit Zukunft möglich ist. Ein Podcast mit: - Martin Naundorf, InfraLeuna GmbH, Bereichsleiter Vertrieb, Standortentwicklung, Öffentlichkeitsarbeit Links: Website von InfraLeuna: https://www.infraleuna.de/ Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt: https://boell-sachsen-anhalt.de/de Diese Podcastreihe wurde im Rahmen des Verbundprojektes „Wirtschaften mit Zukunft“ konzipiert: https://www.boell.de/de/wirtschaften-mit-zukunft Abbildung von Heiko Kreft


Los geht es mit einer Reportage: Host Łukasz ist nämlich ins Jüdische Museum Berlin gegangen zur Sonderausstellung: "Ein anderes Land. Jüdisch in der DDR". Die Kuratorin Martina Lüdicke führt durchs Haus und erklärt die verschiedenen Epochen jüdischen Lebens in der DDR. Welche Versprechen bot die DDR überlebenden Jüdinnen und Juden und wo waren Karrieregrenzen der sogenannten "West-Migranten"? Warum mussten 1952/53 die ersten Gemeindevorsitzenden schon wieder fliehen? Und warum mussten sich DDR-Juden für den Sechs-Tage-Krieg 1967 rechtfertigen? Wie nah oder fern stand ihnen die Religion? Über diese und viele andere Aspekte sprechen Annette und Łukasz mit ihren beiden Gästen und Zeitzeugen: der Berliner Historikerin Dr. Annette Leo und dem Diplomingenieur-Ökonomen André Lang aus Dresden. **Hosts: ** Annette Maennel (Heinrich Böll-Stiftung) und Łukasz Tomaszewski (Freier Journalist). **Ein Podcast mit:** - Dr. Annette Leo, 1948 in Düsseldorf geboren, siedelte als Kind des kommunistischen Journalisten Gerhard Leo 1952 in die DDR über. Die promovierte Historikerin und Publizistin arbeitete viele Jahre als Journalistin u.a. für die Berliner Zeitung und Horizont. Nach der Wende 1990 zahlreiche Tätigkeiten an Universitäten, Forschungseinrichtungen und Gedenkstätten, u.a. Zentrum für Antisemitismusforschung und Autorin mehrerer Bücher (https://annette-leo.de/publikationen/). - André Lang, 1946 als Kind einer jüdischen Kommunistin und eines deutschen Widerstandskämpfers im Exil in Manchester geboren, übersiedelte noch im selben Jahr nach Dresden. In der DDR in leitender Funktion in der Wirtschaft und als stellvertretender Oberbürgermeister der Stadt Dresden tätig. Nach der Wende in der freien Wirtschaft tätig. Mitglied der Jüdischen Gemeinde zu Dresden. Heute ehrenamtlich aktiv in den Initiativen „Herz statt Hetze“ und „Förderkreis Gedenk- und Erinnerungsort Alter Leipziger Bahnhof“. Links: Dossier: Nie wieder ist jetzt. Jüdisches Leben und Antisemitismus in Deutschland seit dem 7. Oktober 2023: https://www.boell.de/de/nie-wieder-ist-jetzt Homepage Ausstellung "Ein anderes Land. Jüdisch in der DDR": https://www.jmberlin.de/ausstellung-ein-anderes-land Website von Annette Leo: https://annette-leo.de/ André Lang beim Jüdischen Museum Berlin: https://www.jmberlin.de/erinnerungsstuecke-meiner-mutter Über Gedenkort Alter Leipziger Bahnhof in Dresden: https://www.mdr.de/kultur/dresden-plaene-shoah-gedenkort-100.html Glossar: Was war die SBZ?: https://www.politische-bildung-brandenburg.de/lexikon/sowjetische-besatzungszone Was war der VdN?: https://de.wikipedia.org/wiki/Verfolgter_des_Naziregimes Zitat Thomas Brasch ist das Gedicht mit dem Titel: "Was ich habe, will ich nicht verlieren". http://www.planetlyrik.de/lyrikkalender/thomas-braschs-gedicht-was-ich-habe-will-ich-nicht-verlieren/ Coverbild: Synagoge an der Fiedlerstraße in Dresden, 1988 Credits: Ulrich Häßler/Bundesarchiv, CC-BY-SA 3.0


Wir sprechen in der Reihe „Bildung als Recht für Alle“ mit Expert*innen über Ideen für mehr Bildungschancen für die so genannte Risikogruppe. In dieser Folge beschäftigen wir uns mit dem Vorschlag eines Bildungsminimums. Wie könnte ein solches Bildungsminimum Risiken in Chancen verwandeln, was kann und sollte es beinhalten und wer sollte oder muss es definieren? Wo die Grenzen eines Bildungsminimums liegen, wird ebenso deutlich wie auch die Gefahr, dass ein Bildungsminimum bei intensiver Auslegung rasch zum Maximum werden könnte. In der Heinrich-Böll-Stiftung gab es dazu ein Fachgespräch. Im Podcast fassen wir Argumente und Kontroversen rund um die Idee eines Bildungsminimums zusammen. Ein Podcast mit: - Sybille Volkholz, Bildungsexpertin - Dr. Birgit Lütje-Klose, Professorin für schulische Inklusion und sonderpädagogische Professionalität an der Uni in Bielefeld - Dr. Susan Seeber, Professorin für Wirtschaftspädagogik und Personalentwicklung an der Uni in Göttingen - Dr. Olaf Köller, geschäftsführender wissenschaftlicher Direktor des IPN Kiel, dem Leibniz Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaft und der Mathematik - Jürgen Baumert, Bildungsforscher, 1996 bis 2010 Direktor Max Planck Institut für Bildungsforschung Links: Deutschland erlebt einen neuen PISA-Schock: https://www.fr.de/panorama/naturwissenschaften-deutschland-pisa-studie-ergebnisse-schlecht-debakel-tabelle-mathe-lesen-92712140.html Die Basiskompetenzen müssen gestärkt werden: https://www.sueddeutsche.de/bildung/bildung-duesseldorf-langer-weg-fuer-schueler-bei-staerkung-der-basiskompetenzen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-231018-99-608523 Emotionale Kompetenzen spielen in der Schule kaum eine Rolle: https://www.swr.de/swr2/wissen/emotionale-kompetenzen-spielen-in-der-schule-kaum-eine-rolle-100.html


Mathe gilt vielen als Problemfach. Beinahe jeder vierte Jugendliche in Deutschland verfügt nicht über die Mindestkompetenzen in Mathematik. Aber Lernschwäche ist keine angeborene Eigenschaft. Und viele positive Beispiele zeigen, dass auch jungen Menschen mit schlechteren Startbedingungen zu größerem Bildungserfolg verholfen werden kann. In diesem Podcast teilen Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis ihre Erfahrungen, wie auch lernschwache und wenig motivierte Schüler*innen sich für Mathematik begeistern lassen. Ein Podcast mit: - Prof. Dr. Susanne Prediger, Professorin für Mathematikdidaktik an der Universität Dortmund, Mitglied der Ständigen Wissenschaftlichen Kommission - Helmut Hochschild, hat 25 Jahre Mathe an einer Berliner Hauptschule unterrichtet, langjährige Erfahrung als Schulleiter, u.a. an der Rütli-Schule in Berlin; Co-Host vom Podcast „Schule kann mehr“ - Helmut Klemm, Schulleiter der Eichendorffschule Erlangen, die 2023 den Deutschen Schulpreis unter anderem für die Gestaltung ihres Mathematik-Unterrichts bekommen hat Links: Die Eichendorffschule Erlangen wurde mit dem Deutschen Schulpreis 2023 ausgezeichnet. https://www.eichendorffschule-erlangen.de/ Fördermaterial “Mathe sicher können” des Deutschen Zentrums für Lehrkäftebildung Mathematik: https://mathe-sicher-koennen.dzlm.de/ Podcast “Schule kann mehr!” mit Helmut Hochschild: https://www.schule-kann-mehr.de/p-o-d-c-a-s-t-s/


Das Lernen allgemein motivierender ist, wenn Kinder und Jugendliche einen konkreten Bezug zu ihrer Lebenswelt entdecken können, ist beinahe schon eine Binsenweisheit. Wie aber kann das besser in den Schulbetrieb integriert werden und wie lassen sich aus der Praxis gewonnene Erfahrungen gut mit schulischen Lerninhalten verbinden? In diesem Podcast berichten Expert*innen von den Erfahrungen und Bedingungen damit Kinder und Jugendliche von verstärktem Praxisbezug profitieren können. Ein Podcast mit: - Ulrike Kegler, ehemalige Leiterin der Montessori-Oberschule Potsdam - Heike Borkenhagen, Leiterin des „Instituts für produktives Lernen“ (IPLE) - Rainer Finke, Lehrkraft für das „Institut für Produktives Lernen“ an der Gemeinschaftsschule Friedenau Berlin Links: Montessori-Oberschule Potsdam ist 2007 mit dem Deutschen Schulpreis ausgezeichnet worden. https://www.potsdam-montessori.de/ Jugendschule Schlänitzsee: https://www.potsdam-montessori.de/geschichte-jugendschule Schlänitzsee Berichte: https://www.potsdam-montessori.de/veroeffentlichungen-und-literatur Publikation zur Jugendschule Schlänitzsee von Ulrike Kegler: https://www.beltz.de/fachmedien/paedagogik/produkte/details/7584-wo-sie-wirklich-lernen-wollen.html Institut für produktives Lernen: https://iple.de/infos-ueber-produktives-lernen-fuer/ Evaluation des Bildungsangebots ‚Produktives Lernen‘ in Sachsen: https://iple.de/wp/wp-content/uploads/2022/06/BroschuerePLinSachsen.pdf Initiative gegen Jugendarbeitslosigkeit: https://www.joblinge.de/ Dossier und Publikation Bildung im Sozialraum Heinrich-Böll-Stiftung: https://www.boell.de/de/2022/09/12/bildung-im-sozialraum


Seit dem ersten „PISA-Schock“ vor über 20 Jahren wissen wir, dass in Deutschland rund ein Viertel der Kinder und Jugendlichen nicht über Mindestkompetenzen in Deutsch und Mathe verfügt. Bislang haben Reformen es nicht vermocht, dies in Griff zu bekommen. In dieser Folge unsere Spezial-Reihe nehmen wir uns einen Beschluss des Bundesverfassungsgerichts zur Corona Notbremse von 2021 vor. Darin wird der Staat verpflichtet, chancengleichen Zugang zu Schulbildung zu gewährleisten. Wie das Gericht damit das Recht auf Bildung weiterentwickelt hat, welche Handlungsnotwendigkeiten sich daraus ergeben und was das für den Schulalltag bedeuten könnte, diskutieren wir in diesem Podcast. Ein Podcast mit: - Dr. Ingo Richter, Rechtswissenschaftler mit Schwerpunkt auf Fragen des Bildungsrechts - Dr. Elmar Tenorth, Bildungshistoriker Links: Das Urteil fordert mehr Bildungsgerechtigkeit: https://www.zeit.de/2023/19/bildungsgerechtigkeit-bundesverfassungsgericht-urteil-schule-corona Der Beschluss und seine Folgen: https://verfassungsblog.de/ein-beschluss-mit-weitreichenden-folgen/ Die Pflichten des Staates: https://www.deutschlandfunk.de/was-bedeutet-recht-auf-schulische-bildung-interview-prof-michael-wrase-dlf-339b29e6-100.html


Wie fühlt sich die Krise für einen Wissenschaftler an? Physiker Wolfgang Lucht setzt sich tagtäglich mit den düstersten Klima-Prognosen auseinander – wie er trotz allem Hoffnung bewahrt erzählt er uns in dieser Podcastfolge. Fast alle Menschen kennen mittlerweile die Erkenntnisse und Vorhersagen aus der Klimaforschung. Und die sind nicht weniger als schockierend und beängstigend: Wir haben eine Reihe von planetaren Grenzen bereits überschritten. Und der Planet rast auf mehrere Kipppunkte zu. Wir sprechen mit Wolfgang Lucht, einem der meistzitierten Klimaforscher darüber, wie wir trotzdem optimistisch bleiben und Hoffnung schöpfen können. Es geht um die Kraft von Ideen, das Gute im Menschen und die Verbundenheit zur Natur. Moderation Anna Brehm. Wolfgang Lucht ist Erdsystemforscher am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Seit 2016 berät Lucht die Bundesregierung als Teil des Sachverständigenrats für Umweltfragen (SRU). Lucht wirkte unter anderem an mehreren Berichten des Weltklimarates (IPCC) als Co- und Leitautor mit. Links: - Konstruktiver Klima-Journalismus per Newsletter (alle zwei Wochen, kostenlos): Treibhauspost-Newsletter: www.treibhauspost.de - Alle Podcasts der Heinrich-Böll-Stiftung findet ihr hier: www.boell.de/podcasts Foto: Klemens Karkow, Bearbeitung: Heinrich-Böll-Stiftung


Die Lernvoraussetzungen von Schüler*innen werden immer unterschiedlicher. Die Gründe u.a.: Armut und Sprachdefizite, u.a. durch Migration, führen oft dazu, dass Kinder und Jugendliche Bildungsmindeststandards nicht erreichen. Laut Pisa-Studie gehören sie dann zur sogenannten „Risikogruppe“. Im schlimmsten Fall gehen die jungen Menschen ohne Abschluss von der Schule. Das kann sich unsere Gesellschaft nicht mehr leisten, sagen Expert*innen. Was können Bildungseinrichtungen tun, damit das nicht passiert? Wie können Lehrer*innen einen Blick nicht nur für die Defizite sondern auch die Talente und Kompetenzen der Risikogruppe bekommen? Diese Fragen will dieser Podcast beantworten. Ein Podcast mit: - Prof. Aladin El-Mafaalani, Universitätsprofessor für Erziehung und Bildung in der Migrationsgesellschaft an der Universität Osnabrück - Prof. Petra Stanat, Direktorin des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) an der Humboldt-Universität zu Berlin Links: Publikation „Bildung im Sozialraum – Wie aus Risiken Chancen werden können“ herausgegeben von der Heinrich-Böll-Stiftung: https://www.boell.de/sites/default/files/2022-09/bildung-im-sozialraum-endfassung.pdf Ergebnisse des IQB-Bildungstrends und Erläuterungen zur Methodik: https://www.iqb.hu-berlin.de/bt/ Infos zu und Ergebnisse der OECD-Pisa-Studie: https://www.oecd.org/berlin/themen/pisa-studie/


Der Klima-Podcast der Heinrich-Böll-Stiftung und Treibhauspost. Für alle, die Hoffnung und konstruktive Ideen für den Umgang mit Ihren Gefühlen angesichts der Klimakrise suchen. Jeden zweiten Mittwoch sprechen Anna Brehm und Jonas Witsch mit ihren Gäst\*innen über den Alltag und die Gefühle im Klimawandel. Fragen oder Feedback zur Sendung gern an hoffnung@boell.de.


Kurz nach dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine explodierten die Preise für synthetischen Kunstdünger. Gerade 2022 konnten sich viele konventionelle Bäuerinnen und Bauern den teuren Kunstdünger kaum mehr leisten. Dabei wäre die „Düngekrise“ eine gute Gelegenheit, um sich von der Abhängigkeit von Mineraldünger zu lösen und mit umweltverträglicheren Methoden die Bodenfruchtbarkeit zu steigern, um so auch die Bodengesundheit zu verbessern. Doch die Düngerabhängigkeit der konventionellen Landwirtschaft wächst weiter, obwohl die Klimabilanz besonders von synthetischem Stickstoffdünger verheerend ist. Studien zeigen, dass 2018 die globale Lieferkette von Stickstoffdünger für gut 2 % der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich war. Zudem ist das durch Mineraldünger freigesetzte Lachgas 300-mal so klimaschädlich wie CO2. Nun präsentiert die globale Düngeindustrie zwar klimafreundlichere Lösungen, aber was ist davon zu halten? Ein Podcast mit: - Gesine Langlotz, Bäuerin und Baumwartin, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) - Inka Dewitz, Referentin Internationale Ernährungspolitik, Heinrich-Böll-Stiftung - Dr. Gideon Tups, Geographisches Institut der Universität zu Köln - Lena Luig, Referentin Internationale Agrarpolitik, Heinrich-Böll-Stiftung - Lisa Tostado, Center for International Environmental Law (CIEL) - Karl Bär, MdB Bündnis 90/Die Grünen Der Bodenatlas: Der Bodenatlas präsentiert Daten und Fakten über die Bedeutung und den Zustand von Land, Böden und Ackerflächen. In zahlreichen Grafiken und Textbeiträgen gibt er einen aktuellen Einblick in den Zustand und die Gefährdung der Böden, von denen wir leben. Um ihn kostenlos zu bestellen, als PDF herunterzuladen oder als Video, Podcast oder Text online zu entdecken: https://www.boell.de/de/bodenatlas Links: Artikel aus dem Bodenatlas 2024: Wie die Agrarindustrie aus der Krise Profit schlägt: https://www.boell.de/de/2024/01/09/wie-die-agrarindustrie-aus-der-krise-profit-schlaegt Dünger-Krise: Höhere Lebensmittelpreise, insbesondere in Afrika: https://www.boell.de/de/2024/01/09/duenger-krise-hoehere-lebensmittelpreise-insbesondere-afrika Geschichte der modernen Landwirtschaft: https://www.boell.de/de/2024/01/09/geschichte-der-modernen-landwirtschaft Forschungsinstitut für ökologischen Landbau (FiBL): Lösungen aus der Düngerkrise: https://orgprints.org/id/eprint/51833/2/DeLucaMuller_NitrogenReport_FiBL2023_LowResolutionWebVersion_Final.pdf Studie vom Umweltbundesamt (UBA) zu Stickstoff: https://www.umweltbundesamt.de/themen/landwirtschaft/umweltbelastungen-der-landwirtschaft/stickstoff#einfuhrung Bericht zur Lobbyarbeit Düngemittelindustrie in Brüssel: https://eeb.org/commission-bends-over-backwards-for-the-fertiliser-industrydraft/ (engl.) Deutscher Artikel zur Lachgas-Problematik: https://www.ews-schoenau.de/energiewende-magazin/zur-sache/lachgas-duenger-fuer-die-erderwaermung/ Folge 1: Bodenatlas: Boden als Ware (1/3) https://soundcloud.com/boellstiftung/bodenatlas-boden-als-ware-1-3 Folge 3: Bodenatlas: Gesunde Böden - vom Winde verweht? (3/3) https://soundcloud.com/boellstiftung/bodenatlas-gesunde-boeden-vom


Wenn Bodenpreise explodieren, können kleine, bäuerliche Familienbetriebe von ihren Erträgen kaum noch überleben. Flächen dazuzukaufen oder zu pachten ist für die meisten Landwirt*innen zunehmend unmöglich und wird unwirtschaftlich. Das „Höfesterben“ beschleunigt sich dort besonders schnell, wo agrarfremde Großinvestoren den Boden als Spekulationsobjekt entdeckt haben. Vor allem in den neuen Bundesländern werden Bäuerinnen und Bauern von agrarfremden Investoren häufig überboten, wie wir in Brandenburg sehen können. Die Statistiken zeigen, dass inzwischen immer weniger Inhaber immer größere Flächen besitzen. Landwirtschaftsminister Axel Vogel in Brandenburg steuert dagegen: Er will mit einem neuen Agrarstrukturgesetz den Bäuerinnen und Bauern den Rücken stärken, sodass sie leichter an Agrarflächen kommen. Doch er stößt auf Widerstand. Können wir so den Teufelskreis von immer knapperen Böden, explodierenden Kosten und teuren Lebensmitteln durchbrechen? Ein Podcast mit: - Gesine Langlotz, Bäuerin und Baumwartin, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) - Jobst Jungehülsing, Ehemaliger Referatsleiter Bodenmarkt, Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) - Tobias Lemm, Bauer - Tarik Wolf, CEO QUARTERBACK AG - Axel Vogel, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg - Phillip Brändle, Referent für Agrarpolitik, AbL - Henrik Wendorff, Brandenburger Bauernpräsident, Landesbauernverband Brandenburg e.V. - Dr. Anne Monika Spallek, MdB Bündnis 90/DIE GRÜNEN - Silvia Bender, Staatssekretärin im BMEL Der Bodenatlas: Der Bodenatlas präsentiert Daten und Fakten über die Bedeutung und den Zustand von Land, Böden und Ackerflächen. In zahlreichen Grafiken und Textbeiträgen gibt er einen aktuellen Einblick in den Zustand und die Gefährdung der Böden, von denen wir leben. Um ihn kostenlos zu bestellen, als PDF herunterzuladen oder als Video, Podcast oder Text online zu entdecken: https://www.boell.de/de/bodenatlas Links: Artikel aus dem Bodenatlas 2024: Land Grabbing in Deutschland: https://www.boell.de/de/2024/01/09/land-grabbing-deutschland Land Grabbing: Boden als Investitionsobjekt: https://www.boell.de/de/2024/01/09/land-grabbing-boden-als-investitionsobjekt Landrechte – wie steht es um die Umsetzung?: https://www.boell.de/de/2024/01/09/landrechte-wie-steht-es-um-die-umsetzung Studie zum Flächenverlust in der Landwirtschaft.: https://www.ioermonitor.de/fileadmin/user_upload/monitor/DFNS/2020_12_DFNS/004_jungehuelsing.pdf Autor Jobst Jungehülsing. Studie zur EU-Agrarpolitik und Agrar-Investoren der Grünen im Europaparlament „Where does the EU Money go?“: https://extranet.greens-efa.eu/public/media/file/1/6769 Agrarstruktur-Gesetz in Brandenburg: https://mluk.brandenburg.de/sixcms/media.php/9/bbg-asg-entwurf-20230417-mluk.pdf (Entwurf) Studie vom Thünen-Institut zu den „Auswirkungen überregional aktiver Investoren in der Landwirtschaft auf ländliche Räume“: https://literatur.thuenen.de/digbib_extern/dn062594.pdf TAZ Artikel: „Landgrabing“ in Brandenburg: Fallbeispiel Tobias Lemm: https://taz.de/Landgrabbing-in-Brandenburg/!5916810/ tagesschau-Artikel: Solarenergie erhöht den Druck auf den Bodenmarkt: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/energie/solar-landwirtschaft-ackerland-100.html Folge 2: Bodenatlas: Die Düngekrise (2/3) https://soundcloud.com/boellstiftung/bodenatlas-die-duengekrise-2-3 Folge 3: Bodenatlas: Gesunde Böden - vom Winde verweht? (3/3) https://soundcloud.com/boellstiftung/bodenatlas-gesunde-boeden-vom


Wie man eine verlorene Humusschicht auf großen Äckern dauerhaft wiederherstellt, weiß niemand so genau. Dabei ist die Bodendegradation bereits heute ein ernstes Problem. Mehr als 60 Prozent der Böden in der EU sind bereits geschädigt und ausgelaugt und mehr als ein Drittel des weltweiten Ackerlandes sind bereits degradiert. Haben wir bald keine fruchtbaren Böden mehr, um unsere Ernährung mit einer wachsenden Weltbevölkerung zu sichern, wie bereits die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) warnt? Auf EU-Ebene soll eine Bodenschutz-Richtlinie verabschiedet werden. Doch Kritiker*innen bemängeln, dass uns die Zeit davonrennt: Böden und fruchtbare Humusschicht müssen schneller und nachhaltiger mit den uns bereits bekannten Methoden aufgebaut und geschützt werden. Ein Podcast mit: - Dr. Anne Monika Spallek, MdB Bündnis 90/Die Grünen - Dr. Silke Bollmohr, Referentin für Welternährung und globale Landwirtschaft, INKOTA - Dr. Bettina Hoffmann. Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) - Mathias Meissner, Abteilungsleiter Biodiversität beim BUND Der Bodenatlas: Der Bodenatlas präsentiert Daten und Fakten über die Bedeutung und den Zustand von Land, Böden und Ackerflächen. In zahlreichen Grafiken und Textbeiträgen gibt er einen aktuellen Einblick in den Zustand und die Gefährdung der Böden, von denen wir leben. Um ihn kostenlos zu bestellen, als PDF herunterzuladen oder als Video, Podcast oder Text online zu entdecken: https://www.boell.de/de/bodenatlas Links: Artikel aus dem Bodenatlas 2024: Ökosystem Boden: Überlebenswichtig für Mensch und Natur Bodendegradation: Wir brauchen mehr Bodenschutz Agrarökologie: Eine systemische Antwort Bio-Dünger, Gründüngung und weitere Alternativen Studie des Thünen-Instituts: „Humus in landwirtschaftlich genutzten Böden Bodenschutz-Richtlinie der EU Kommission: https://ec.europa.eu/info/law/better-regulation/have-your-say/initiatives/13350-Soil-health-protecting-sustainably-managing-and-restoring-EU-soils_en Studie des Umweltbundesamtes (UBA) zur geplanten Regulierung: https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/the-upcoming-european-soil-health-law-chances Folge 1: Bodenatlas: Boden als Ware (1/3) https://soundcloud.com/boellstiftung/bodenatlas-boden-als-ware-1-3 Folge 2: Bodenatlas: Die Düngekrise (2/3) https://soundcloud.com/boellstiftung/bodenatlas-die-duengekrise-2-3


Weltweit steigt der Bedarf an kritischen Rohstoffen. Sie sind unverzichtbar für die Energiewende, aber auch in anderen Industriesektoren. Mit dem Critical Raw Materials Act (CRMA) will die EU unabhängiger von China werden und Partnerschaftsabkommen mit rohstoffreichen Ländern ermöglichen. Dort aber sind die Bedenken hinsichtlich Umweltschäden und Menschenrechtsverletzungen groß, wie Partner*innen der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin und Brüssel berichteten. Die Vertreter*innen aus Ost- und Südosteuropa fordern Transparenz, Beteiligung und saubere Standards. Ein Podcast mit: - Majda Ibrakovic, Eko Forum Zenica, Bosnien-Herzegowina - Predrag Momcilovic, Centre for Green Politics, Serbien - Arthur Grigoryan, Ecological Right, Armenien - Tibor Moldvai, Politikwissenschaftler, Heinrich-Böll-Stiftung Belgrad - Johanna Sydow, Leiterin Referat Internationale Umweltpolitik Heinrich-Böll-Stiftung Links: Böll-Publikation zum Thema Rohstoffe https://www.boell.de/de/boellthema-22023-blendwerk Der Böll.Fokus-Podcast zum globalen Hunger nach Rohstoffen und seinen Folgen für Mensch und Umwelt https://www.boell.de/de/media/podcast-episode-podigee/der-hunger-nach-rohstoffen-und-die-folgen Political Discourse on the Jadar Project A Driver of Green Transition or a Colonial Tailings Dump? https://rs.boell.org/en/2023/12/19/political-discourse-jadar-project Informationen der EU-Kommission zum Critical Raw Materials Act https://commission.europa.eu/strategy-and-policy/priorities-2019-2024/european-green-deal/green-deal-industrial-plan/european-critical-raw-materials-act_de Die Folgen des Lithium-Abbaus im serbischen Jadar https://rs.boell.org/en/2022/01/18/rio-tinto-controversy-nutshell Liste der kritischen Rohstoffe https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_kritischen_Rohstoffe


Die Fundamente der europäischen Sicherheitsarchitektur sind mit dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine ins Wanken geraten. Welche Rolle spielen die transatlantischen Sicherheitsgarantien für Europa, wie verlässlich sind sie überhaupt noch? Im Gespräch gehen wir darauf ein und überlegen, inwiefern auch wir Deutschen zukünftig stärker selbst für die eigene Sicherheit und Verteidigungsfähigkeit sorgen müssen. Ein Podcast mit: • Tobias Bunde, Director of Research and Policy der Münchner Sicherheitskonferenz Links: Forum Neue Sicherheitspolitik https://www.boell.de/de/forum-neue-sicherheitspolitik Kalendereintrag der 24. Außenpolitischen Jahrestagung am 1. Februar 2024 https://calendar.boell.de/de/event/24-aussenpolitische-jahrestagung Tobias Bunde auf X https://twitter.com/tobiasbunde Homepage der Münchner Sicherheitskonferenz https://securityconference.org/en/


Freundschaft und ethnische Diskriminierung, Nationalismus und Menschlichkeit – im Film „Midwives“ treten die Spannungen, die das Leben im vom Bürgerkrieg geprägten Myanmar prägen, offen zutage: Die Geburtshelferinnen Hla und NyoNyo kümmern sich in ihrer Klinik um muslimische Schwangere und Säuglinge. Sie arbeiten Seite an Seite, obwohl sie den verfeindeten Volksgruppen der Rakhine und Rohingya angehören. Das Leben in der Region ist von Armut, Flucht und militärischen Konflikten geprägt. Die Geburtsklinik ist ein seltener Schutzraum für die Angehörigen der verfolgten muslimischen Minderheit, die ihre Dörfer nicht verlassen dürfen, weil sie nicht als Staatsbürger anerkannt sind. Ein Podcast mit: • Snow (Hnin Ei Hlaing), Filmemacherin aus Myanmar und Regisseurin von „Midwives“ • Carine Weiss, Public Health Expertin für Sexuelle und Reproduktive Gesundheit (Schweiz/Myanmar) Links: Filmkritik zu „Midwives“ von der Zeitschrift „südostasien“: https://suedostasien.net/seite-an-seite-in-parallelwelten/ Interview mit Carine Weiss zu dem von ihr produzierten Film „Myanmar Midwives“ https://www.womenshope.ch/de/infos-and-news/news-and-stories/interview-mit-carine-weiss-produzentin-von-myanmar-midwife Infos vom Bevölkerungsfond der Vereinten Nationen (UNFPA) zu reproduktiver Gesundheit in Myanmar: https://myanmar.unfpa.org/en Zahlen & Hintergründe zur Flüchtlingssituation der Rohingya vom UNHCR: https://www.unhcr.org/countries/myanmar


Die Digitalisierung respektiert keine Grenzen, daher sollte die Digitalpolitik einen internationalen Ansatz verfolgen. Das Ziel sollte ein globaleres, offenes, freies und sicheres Internet sein, dass auf Menschenrechten und intersektionalen feminististischen Prinzipien beruht. Das bedeutet zum Beispiel Datenschutz, sichere Kommunikation und freie Meinungsäußerung. Eine internationale Digitalpolitik sollte sich also auch gegen Internetabschaltungen und Desinformation stark machen. Aber wie genau sehen solche Shutdowns in der Praxis aus? Wen betreffen sie? Was kann Europa tun, um Rassismus und Neokolonialismus im Netz entgegenzutreten? Und haben Regierungen und die Zivilgesellschaft überhaupt eine Chance gegen die Marktmacht der Tech-Giganten?