

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationan hat sich in der Nacht in New York mit der Situation im Iran beschäftigt – mit den wochenlangen Protesten, die vom Regime mit Gewalt niedergeschlagen werden. Die USA betonen, ein militärisches Eingreifen bleibe eine Option. · Im Weissen Haus hat Präsident Trump die venezolanische Oppositionführerin Maria Corina Machado empfangen. Zum Inhalt des Gesprächs sind keine Details bekannt. Die Friedensnobelpreisträgerin hat Trump ihre Nobelpreis-Medaille übergeben - sie sagt, es sei ein Zeichen der Dankbarkeit für Trumps Engagement für die Freiheit der venezolanischen Bevölkerung. · Im Tessin haben mehrere Skigebiete Kurzarbeit beantragt, weil es zu wenig Schnee gibt. Betroffen sind zum Beispiel Cari und Airolo. Aufgrund des Klimawandels kämpfen viele Tessiner Ski-Gebiete ums Überleben und sind auf Subventionen angewiesen.


Das Treffen zwischen den USA, Dänemark und Grönland zur Grönlandfrage ist ohne Einigung zu Ende gegangen. Zwischen den Parteien bestehe weiter eine fundamentale Meinungsverschiedenheit, erklärte der dänische Aussenminister. Weitere Themen: · Der Iran plant angeblich keine Hinrichtungen von Protestierenden. Das sagt der iranische Aussenminister in einem Interview mit dem US-Sender Fox News. US-Präsident Trump äusserte sich in dieselbe Richtung: Er wisse von wichtigen Quellen, dass im Iran keine Hinrichtungen mehr geplant seien. Er hoffe nun, dass das stimme. · Für den Gaza-Streifen gilt seit Oktober eine Waffenruhe. Nun geht der Friedensplan für Gaza in die zweite Phase. Das sagte der Sondergesandte der USA, Steve Witkoff. Gemäss dem Friedensplan liegt es nun an der Hamas, ihre Waffen abzulegen. Weiter soll eine Technokraten-Regierung eingesetzt werden, die den Gazastreifen verwaltet.


Das iranische Regime lässt die Proteste im Land blutig niederschlagen. Wie viele Todesopfer es bereits gegeben hat, lässt sich nur schwer sagen. Verschiedene Quellen gehen aber von über 2000 Todesopfern aus. Damit dürfte die Protestwelle eine der tödlichsten der letzten Jahrzehnte sein. Weitere Themen in dieser Sendung: · US-Präsident Donald Trump hat dem Regime im Iran erneut gedroht. In einem Fernsehinterview hat Trump die iranische Regierung davor gewarnt, Demonstrierende hinzurichten. Und er hat angekündig, im Falle von Hinrichtungen würden die USA scharfe Massnahmen ergreifen. Was das für Massnahmen wären, sagte er nicht. · Das vergangene Jahr war das drittwärmste seit Beginn der Aufzeichnungen. Wärmer als 2025 waren nur die beiden Jahre davor. Das zeigen die Zahlen des EU-Beobachtungssystems Copernicus. Damit sei es erstmals während drei Jahren mehr als 1,5 Grad wärmer gewesen als im vorindustriellen Zeitalter. · Das eidgenössische Parlament diskutiert über eine nationale Strategie für die HPV-Impfung. Rund 80 Prozent der sexuell aktiven Menschen infizieren sich einmal im Leben mit HPV. Damit ist HPV eine der häufigsten Geschlechtskrankheiten der Schweiz.


Erstmals seit 90 Jahren sollen wieder Olympische Winterspiele in der Schweiz stattfinden: Das dezentrale Konzept sieht für 2038 Wettkämpfe in allen Landesteilen und Sprachregionen vor – ein Novum in der Geschichte der Olympischen Spiele. Unser Inlandredaktor schätzt die Chancen der Schweiz ein. Weitere Themen: · US-Präsident Trump reagiert auf die Proteste im Iran: Die USA wollen für Länder, die mit dem Iran Geschäfte machen, 25 Prozent Zölle erheben, gab Trump bekannt. Die Zölle sollen ab sofort gelten. Hintergrund ist das gewaltsame Vorgehen des Regimes gegen Demonstrierende, bei dem hunderte Menschen ums Leben gekommen sind. · Der US-Bundesstaat Minnesota und die beiden grössten Städte des Staates verklagen die US-Regierung. Sie wollen damit den Einsatz der Einwanderungsbehörde ICE stoppen. Der ICE-Einsatz verstosse gegen die US-Verfassung. Letzte Woche hatte ein ICE-Beamter in Minneapolis eine 37-jährige US-Amerikanerin erschossen. · Die spanische Polizei meldet einen grossen Schlag gegen den internationalen Drogen-Handel: Gut 500 Kilometer vor den Kanarischen Inseln haben Spezialeinheiten im Atlantik ein Frachtschiff mit knapp zehn Tonnen Kokain beschlagnahmt – soviel wie noch nie auf einmal. Laut der Polizei kam das Schiff aus Brasilien. Das Kokain war in einer Ladung Salz versteckt.


Die US-Regierung will gerichtlich gegen die Notenbank FED und deren Chef Jerome Powell vorgehen. Er soll im Zusammenhang mit der Sanierung von Gebäuden der Bank falsche Aussagen gemacht haben, so der Vorwurf. Wird hier die Justiz als Druckmittel missbraucht? Unser Korrespondent ordnet ein. Weitere Themen: · Nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana sind noch 80 von über 100 zum Teil Schwerstverletzten im Spital. Sie sind in Kliniken in der Schweiz und im Ausland, sagte der Walliser Regierungspräsident Mathias Reynard im Westschweizer Fernsehen RTS. Einige Verletzte, die in spezialisierten Verbrennungszentren seien, würden in einigen Wochen unter anderem in Walliser Spitäler zurückkehren. · In Los Angeles sind in der Nacht die Golden Globes verliehen worden. In den Fernsehkategorien lag die Serie «Adolescence» mit vier Preisen vorne. Ebenfalls vier und damit die meisten Golden Globes holte der Film «One Battle After Another». Als bester Film in der Kategorie Drama gewinnt «Hamnet». Die Golden Globes gelten neben den Oscars als wichtigste Auszeichnung der Filmbranche.


Die Schweiz gedenkt heute der Opfer der Brandkatastrophe von Crans-Montana, mit einem nationalen Trauertag. Zur offiziellen Trauerfeier in Martigny werden mehr als tausend Gäste aus dem In- und Ausland erwartet. Ein Augenschein vor Ort im Wallis, wie man den Trauertag dort begeht. Weitere Themen: · Indes laufen die Untersuchungen zur Brandkatastrophe weiter. Viel zu reden geben aktuell die Brandschutzkontrollen. Einmal jährlich hätte die Bar "Le Constellation" kontrolliert werden sollen. Tatsächlich hat die Gemeinde Crans-Montana das Lokal seit über sechs Jahren nicht mehr kontrolliert. Jetzt zeigt sich: nicht nur die Gemeinde spielte eine Rolle - auch dem Kanton hätten die fehlenden Kontrollen auffallen können. · Die offizielle Schweiz hat die USA nach dem Angriff auf Venezuela und der Gefangennahme von Präsident Nicolas Maduro noch am selben Tag zur Deeskalation, Mässigung und zur Einhaltung des Völkerrechts aufgerufen. Dennoch wird US-Präsident und Oberbefehlshaber Donald Trump in knapp zwei Wochen als Star-Gast beim diesjährigen World Economic Forum in Davos erwartet - und voraussichtlich Bundespräsident Guy Parmelin treffen.


Bei einem Einsatz der US-Einwanderungsbehörde ICE in der Stadt Minneapolis hat ein Beamter eine Frau erschossen. Sie habe versucht, mit ihrem Auto Einsatzkräfte zu überfahren. Der demokratische Bürgermeister der Stadt widerspricht und sagt, die Beamten hätten die Lage angeheizt. Weitere Themen: · Nach der Brandkatastrophe in Crans-Montana mit 40 Toten und über 100 Verletzten drohen der Gemeinde hohe Kosten. Ein Anwalt aus Genf, der über 20 Opferfamilien vertritt, bereitet eine Staatshaftungsklage vor. Das sagte er gegenüber SRF. Der Gemeinderat von Crans-Montana hatte am Dienstag eingeräumt, dass es in der Bar "Le Constellation" seit 2019 keine Kontrolle der Brandschutzvorschriften mehr gab. · Auch ein anderer Aspekt wird nach dem Brand nochmals deutlich: Menschen verhalten sich in Notsituationen sehr unterschiedlich. Im konkreten Fall versuchten viele zu fliehen, andere kehrten zurück, um zu helfen, wieder andere filmten zunächst das Feuer. Mit dem unterschiedlichen Verhalten in solchen Situationen beschäftigt sich auch die Forschung.


In Paris sind am Ukraine-Gipfel die Sicherheitsgarantien konkreter geworden: Es geht etwa um europäische Truppen in der Ukraine. Vieles bleibt aber vage. Wir schätzen das Ergebnis ein. Weitere Themen: · Die USA bekräftigen erneut ihr Interesse an Grönland, auch ein Einsatz des Militärs sei eine Option. Der Erwerb Grönlands habe für die nationale Sicherheit der USA Priorität, teilte das Weisse Haus mit. Die Insel gehört völkerrechtlich zu Dänemark. · Nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana hat sich das Betreiber-Ehepaar der betroffenen Bar ausführlich geäussert. In einer Mitteilung sprechen sie den Betroffenen ihr Mitgefühl aus. Sie seien am Boden zerstört und von Trauer überwältigt. Sie kündigten zudem an, bei den Ermittlungen uneingeschränkt zu kooperieren. · Während der Brandkatastrophe von Crans-Montana filmten einige Gäste das Feuer mit dem Handy, während andere die Flucht ergriffen. Einige kehrten zurück, um andere zu retten. Wie sich der Mensch in Notsituationen verhält, ist unter anderem davon abhängig, ob sich die Leute kennen und wie sich andere verhalten, das zeigen Forschungsergebnisse.


Hätte die Brandkatastrophe von Crans-Montana verhindert werden können? Ein Video, dass das Westschweizer Fernsehen RTS publiziert hat, legt nahe, dass zumindest Angestellte der Bar von den Mängeln wussten. Weitere Themen: · Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen warnt vor dem Ende der Nato: Das westliche Militärbündnis stehe vor dem Aus, wenn die USA wie angekündigt versuchen sollten, Grönland mit Gewalt zu annektieren. · Im Iran protestieren die Leute seit über einer Woche gegen die Regierung und gestiegene Preise. Dabei seien mindestens 29 Menschen ums Leben gekommen und mehr als 1200 Personen festgenommen worden, berichtet eine Menschenrechtsorganisation mit Sitz in den USA. · In der venezolanischen Hauptstadt Caracas ist nun Vizepräsidentin Delcy Rodríguez offiziell vereidigt worden - als Übergangspräsidentin des Landes. Derweil wurde Nicolas Maduro mit seiner Frau einem New Yorker Gericht vorgeführt.


Nach dem verheerenden Brand in einer Bar sind die Identitäten aller 40 Todesopfer bekannt. Das jüngste Todesopfer ist 14 Jahre alt, das älteste 39. Gut die Hälfte sind Schweizerinnen und Schweizer, die anderen stammen aus Italien, aus Frankreich und anderen europäischen Ländern. · Das tragische Ereignis im Walliser Skiort hat auch Auswirkungen auf die kommenden Ski-Weltcup-Tage in Adelboden und Wengen. Die Veranstalter erwarten tausende Ski-Fans. Die Gemeinden werden nun Gastrobetriebe und Nachtlokale erneut auf ihre Sicherheit hin überprüfen, heisst es auf Anfrage. · In Venezuela hat sich Oppositionspolitiker Edmundo Gonzalez zu den Ereignissen der letzten Tage geäussert. Die Festnahme von Präsident Nicolas Maduro durch die USA sei ein wichtiger Schritt sagt Gonzalez in einer Videobotschaft, aber er genüge nicht. Gonzalez verlangt weiter, dass die venezolanische Armee das Wahlresultat von vor eineinhalb Jahren anerkennen soll, er hatte damals laut internationalen Fachleuten die Wahlen gegen Maduro gewonnen. · Donald Trump zweifelt russische Aussagen an. Er glaube nicht, dass die Ukraine die Residenz des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit Drohnen angegriffen habe, sagte Trump zu Medienschaffenden.


US-Präsident Donald Trump hat den israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu in Florida empfangen. Die beiden sprachen über verschiedene Themen rund um den Nahen Osten. Trump drohte unter anderem der Hamas im Gazastreifen: Für den Gaza-friedensplan müsse die Hamas ihre Waffen niederlegen. Ausserdem: · Das Schweizer Stimmvolk kann in den nächsten Jahren über ein Verbot von Feuerwerk abstimmen. Trotz des politischen Drucks bleibt die Zahl der Feuerwerks-Ausbildungen stabil: Jährlich absolvieren rund 70 Personen Kurse für das Abbrennen von Feuerwerk.


US-Präsident Donald Trump hat seinen ukrainischen Amtskollegen Wolodimir Selenski in seine Residenz in Mar-a-Lago eingeladen. Beim Treffen ging es um den 20-Punkte-Friedensplan. Das mit Spannung erwartete Treffen ist ohne greifbare Resultate zu Ende gegangen. Weitere Themen: · Reaktionen auf das Trump-Selenski-Treffen: Europa sieht zumindest Bewegung auf dem Weg zu einem Kriegsende. Sowohl EU-Komissionspräsidentin Ursula von der Leyen als auch der französische Präsident Emmanuel Macron schreiben von Fortschritten. · Bei den Parlamentswahlen im Kosovo gewinnt die Partei von Regierungschef Albin Kurti. Sie kommt auf nicht ganz 50 Prozent der Stimmen. Damit könnte der politische Stillstand im Kosovo ein Ende haben. · China hat mit einer gross angelegten Militärübung rund um Taiwan begonnen. Die chinesische Armee bezeichnet die Manöver als «ernstes Warnsignal» für alle, welche die Unabhängigkeit Taiwans unterstützten.


Kraftwerke, Strassenabschnitte und Bahnanlagen sollen besser geschützt werden: Wegen der veränderten Sicherheitslage prüft der Bundesrat den Einsatz von Freiwilligen zur Überwachung kritischer Infrastruktur. Die Armee entwickelt dafür derzeit ein Milizmodell. Weitere Themen: · Die Pendlerzeitung «20 Minuten» erscheint heute zum letzten Mal in gedruckter Form. Nach 26 Jahren wird die Zeitung eingestellt. Damit verschwindet die letzte Gratiszeitung der Schweiz · In der syrischen Stadt Aleppo gab es Auseinandersetzungen zwischen Truppen der Übergangsregierung und kurdischen Kämpfern. Beide Seiten beschuldigen sich gegenseitig, zuerst angegriffen zu haben. Die syrische Nachrichtenagentur Sanaa spricht von zwei toten Zivilpersonen und mehreren Verletzten. · Die US-Regierung hat den Bau mehrerer Windenergieprojekte gestoppt, weil diese die nationale Sicherheit gefährden würden. Die Bewegung der grossen Rotorblätter und die stark reflektierenden Türme der Anlagen würden die Radare stören, was die Ortung und Erkennung von Bedrohungen erschweren könne.


Vier Bewohner der indonesischen Insel Pari klagen gegen Holcim, einen der grössten Zementhersteller der Welt. Die Kläger geben dem Konzern eine Mitschuld am Klimawandel. Das Zuger Kantonsgericht kommt zum Schluss, dass die Klage zulässig sei. Das ist eine Premiere in der Schweiz. Ausserdem: · Sie retten, löschen und schützen: die Berufsfeuerwehrleute. Allerdings verlangen diese Aufgabe ihnen auch viel ab. Eine neue Studie hat erstmals untersucht, warum Berufsfeuerwehrleute aus dem Beruf aussteigen.


Die Ukraine erhält in den nächsten zwei Jahren ein zinsloses Darlehen im Umfang von 90 Milliarden Euro. Darauf haben sich die Staats- und Regierungsspitzen der EU in der Nacht geeinigt. Weitere Themen: Das Parlament will Nachtzüge nicht mit 10 Millionen Franken subventionieren. Das wurde in der Wintersession beschlossen, die heute zu Ende geht. Allerdings wird das Geld nicht eingespart, sondern kommt der Luftfahrbranche zugute. Australiens Regierung hat ein Rückkauf-Programm für Schusswaffen angekündigt. Damit sollen Waffen eingesammelt und zerstört werden. Es ist eine Reaktion auf den Anschlag in Sydney, bei dem am vergangenen Sonntag 16 Menschen getötet wurden.


Donald Trump hat die US-Bevölkerung in einer 18-minütigen Rede angesprochen und dabei eigene Erfolge in Wirtschaft, Sicherheit und Gesundheitspolitik betont. Die Rede kam zu einem Zeitpunkt, an dem die Lebenshaltungskosten in den USA steigen und die Zustimmungswerte des Präsidenten sinken. Weitere Themen: · Die EU will Asylsuchende leichter in ein Drittland abschieben können - auch wenn diese Personen keinen kulturellen und persönlichen Bezug zu einem Land haben. Das haben die EU-Staaten und das EU-Parlament vereinbart. · Der Ständerat hat das Sparpaket des Bundesrats deutlich abgeschwächt und mehrere geplante Kürzungen abgelehnt, darunter bei Landwirtschaft, Regionalpolitik und dem Auslandmandat der SRG.


Die USA erhöhen den Druck auf das südamerikanische Land Venezuela weiter: US-Präsident Donald Trump hat eine Blockade gegen alle sanktionierten Öltanker vor Venezuela angeordnet. Vergangene Woche hatten US-Streitkräfte einen Öltanker vor der venezolanischen Küste beschlagnahmt. Weitere Themen in dieser Sendung: · In Frankreich hat das Parlament dem Budget für das nächste Jahr zugestimmt. Das Budget war sehr umstritten und ist zustande gekommen, weil ein Teil der Sozialisten zugestimmt hat. Es ist das erste Budget seit 3 Jahren, für das die Regierung kein Notrecht einsetzen musste. · In Australien werden heute die ersten Opfer der Terrorattacke vom Sonntag begraben. Die erste der Beerdigungen war begleitet von einem grossen Sicherheitsaufgebot. Australische Medien berichten von grossen Menschenmassen, die sich bei einer Synagoge versammelt hätten. Beim Angriff auf eine jüdische Feier am bekannten Bondi Beach in Sydney hatten die beiden mutmasslichen Täter 15 Menschen erschossen. · Die SBB fährt mit dem Doppelstockzug FV-Dosto nicht ins Ausland, anders als ursprünglich geplant. Die SBB sagt: Andere Züge seien besser geeignet für längere Fahrten im Ausland. Der FV-Dosto ist seit 7 Jahren in der Schweiz unterwegs. Der Zug sorgte für verschiedene Probleme: Verspätung bei der Beschaffung, Unzuverlässigkeit oder starkes Schütteln.


Nach Gesprächen in Berlin hat sich der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz zuversichtlich geäussert in Bezug auf einen Waffenstillstand zwischen Russland und der Ukraine. Bei den Gesprächen hatten US-Vertreter der Ukraine Sicherheitsgarantien zugesagt. Weitere Meldungen: · Das Parlament sagt klar Nein zur SVP-Initiative «Keine 10 Millionen Schweiz». Nach dem Nationalrat lehnt auch der Ständerat die Initiative ab - und zwar ohne Gegenvorschlag. · Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International kritisiert den Polizeieinsatz rund um die Gaza-Demonstration vor zwei Monaten in Bern. · Der US-Autohersteller Ford stellt die Produktion mehrerer Elektromodelle ein und schreibt darum fast 20 Milliarden US-Dollar ab.


Beim Angriff am Bondi Beach in Sydney auf ein jüdisches Fest sind mindestens 16 Menschen getötet worden. Bei den mutmasslichen Tätern handelt es sich um Vater und Sohn. Der australische Regierungschef Anthony Albanese will nun das Waffenrecht verschärfen. Weitere Themen: · In Berlin finden seit gestern Gespräche zwischen der Ukraine und den USA über ein mögliches Ende des Ukraine-Krieges statt. · In Chile kommt es zum Machtwechsel: Der rechtsaussen-Politiker José Antonio Kast hat die Stichwahl um das Präsidentenamt gewonnen.


Die EU passt die Grenzwerte für Ewigkeitschemikalien auf Anfang Jahr an. Nicht so die Schweiz: Weil noch mehrere politische Entscheide hängig sind, bleibt hierzulande vorerst alles beim Alten. Weitere Themen: · US-Präsident Donald Trump hat Andeutungen gemacht, zu einem möglichen Bodeneinsatz in Venezuela. «Es werde bald auch an Land beginnen», sagte er gegenüber den Medien - liess aber offen, welche konkreten Einsätze das US-Militär plant. · In Thailand hat die Regierung einen Teil des Parlaments aufgelöst und damit den Weg freigemacht für Neuwahlen. Es sei nötig, Thailand eine neue politische Richtung zu geben, heisst es in der offiziellen Mitteilung. Hintergrund ist ein Streit zwischen der Regierungspartei und der Opposition. Diese hatte ein Misstrauensvotum geplant. · Die Europäische Union will offenbar doch länger Autos mit einem Verbrennungsmotor zulassen - also auch nach dem Jahr 2035, wie mehrere deutsche Medien übereinstimmend berichten. Eigentlich hatte sich die EU darauf verständigt, dass ab dem Jahr 2035 nur noch Autos neu zugelassen werden, die kein Co2 ausstossen. Insbesondere die deutsche Autoindustrie hatte sich dagegen gewehrt.


Die US-Regierung schreibt in den sozialen Medien, dass mit dem Tanker venezolanisches und iranisches Öl transportiert worden sei. Deshalb hätten die USA den Tanker beschlagnahmt. Venezuela spricht von einem Raubüberfall. Weitere Themen in dieser Sendung: · Die US-Notenbank FED senkt den Leitzins, und zwar schon zum dritten Mal in diesem Jahr. Er sinkt um 0.25 Prozentpunkte – und liegt neu zwischen 3.5 und 3.75 Prozent. · Schweizer Jodeln gehört neu zum Unesco-Weltkulturerbe. Das hat die Unesco heute früh bekannt gegeben. Jodeln werde schon seit Jahrhunderten dazu genutzt, um sich auszudrücken, erklärt eine Musik-Ethnologin. · In Bulgarien sind Zehntausende Menschen auf die Strasse gegangen und haben den Rücktritt der Regierung gefordert. Zuletzt war in der bulgarischen Politik um das Budget für das neue Jahr gestritten worden. Gleichzeitig gab es Korruptionsvorwürfe gegen einen führenden Politiker.


Die Bundespolizei Fedpol erwähnt zum ersten Mal einen Fall von Incel-Extremismus in der Schweiz. Das zeigen Recherchen von SRF Investigativ. Der Begriff «Incel» bezeichnet heterosexuelle Männer, die unfreiwillig keinen Sex oder keine romantische Beziehung haben. Weitere Themen in dieser Sendung: · In Bern haben mehrere Hundert Personen gegen einen Entscheid des Nationalrats demonstriert. Dieser hat während der Budgetdebatte entscheiden, dass nicht mehr Geld ausgegeben werden soll, um Frauen vor Gewalt zu schützen. · In der Waadt haben Tausende Personen erneut gegen die Sparpläne des Kantons protestiert. Laut der Polizei gingen über 21'000 Personen in Lausanne auf die Strasse. Geht es nach den Plänen der Waadtländer Regierung müssten Kantonsangestellten ihm nächsten Jahr Lohnkürzungen in Kauf nehmen. · Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski ist bereit, Neuwahlen in der Ukraine durchzuführen. Auch mitten im Krieg. Dies hat er bisher immer ausgeschlossen.


70 Millionen Franken zusätzlich soll die Schweiz für Rüstungsgüter ausgeben. So will es der Nationalrat. Auch das Bundesamt für Cybersicherheit und das Fedpol sollen mehr Geld erhalten. Die Budgetberatungen gehen heute weiter. Weitere Themen: · Wie weiter mit den UKW-Antennen? Darüber diskutiert heute der Ständerat. Geplant war, dass alle Schweizer Radiosender Ende nächsten Jahres die Verbreitung ihrer Programme über UKW einstellen. Diesen Entscheid könnte das Parlament jetzt nochmal kippen. · Das Lieferkettengesetz der EU könnte abgeschwächt werden. Die EU-Staaten diskutieren, ob es nur für Unternehmen gelten soll, die mehr als 5000 Angstellte haben. Ursprünglich war eine Grenze von 1000 Angestellten vorgesehen. · US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, dass das Unternehmen Nvidia wieder leistungsstärkere Mikrochips an ausgewählte Firmen in China verkaufen darf. Bisher durfte Nvidia nur deutlich schwächere Chips an Kunden in China verkaufen. Dies mit dem Ziel, China bei der Entwicklung von künstlicher Intelligenz zu bremsen.


Die kostenlose Brustkrebs-Vorsorge bleibt bestehen: Frauen ab 50 Jahren können auch künftig ohne Zusatzkosten zur Mammografie. Aber nicht alle Beteiligten sind mit der gefundenen Lösung zufrieden. Weitere Themen: · Zwischen Thailand und Kambodscha ist es wegen des Grenzkonflikts wieder zu Kämpfen gekommen Auf der spanischen Ferieninsel Teneriffa hat eine Riesenwelle mehrere Menschen ins Meer gerissen, dabei sind drei Menschen gestorben.


Vier Länder ziehen sich im nächsten Jahr vom Eurovision Song Contest zurück - aus Protest, weil Israel nicht vom Wettbewerb ausgeschlossen wird. Die Fernsehsender aus Spanien, den Niederlanden, Irland und Slowenien haben am Abend ihren Rückzug bekannt gegeben. Weitere Themen: · Schönheitsideale auf Social Media können Jugendliche beeinflussen - Mädchen noch mehr als Jungen. Das zeigt die neue James-Studie der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften. · Das Parlament diskutiert in diesen Tagen über eine neue Nachtzug-Verbindung von Basel nach Malmö. Unterdessen haben die SBB ihr neustes Nachtzugmodell vorgestellt. · Die Staatschefs von Kongo-Kinshasa und Ruanda haben in Washington einen Friedensvertrag unterzeichnet. Vermittelt hatten die USA.


Der Stromversorger BKW plant mehrere riesige Batteriespeicher in der Schweiz, um überschüssigen Sommerstrom zu speichern und das Netz zu stabilisieren. Das grösste Projekt am ehemaligen AKW Mühleberg könnte bereits ab 2030 bis zu 800'000 Haushalte mit einer Ladung für zwei Stunden versorgen. Weitere Themen: · Die eidgenössische Finanzkontrolle kritisiert die Eidgenössische Steuerverwaltung. Dem Bund könnten Steuergelder entgehen, weil die nationale Steuerverwaltung die Berichte der Kantone zu wenig genau kontrolliert. · Israel und der Libanon haben erstmals seit Jahrzehnten direkte Gespräche auf ziviler Ebene geführt, begleitet von der UNO und den USA.


Immer wieder verzögern Einsprachen geplante Bauprojekte. Das bremst den Ausbau von preiswerten Wohnungen in der Schweiz. Mitte-Ständerätin Andrea Gmür will das nun ändern und klarer definieren, wer überhaupt einspracheberechtigt ist. Weitere Themen: US-Präsident Donald Trump geht gegen angebliche Drogenschmuggler in der Karibik vor und begnadigt nun selber einen Mann, der wegen Drogendelikten im Gefängnis sitzt. Juan Orlando Hernández, der Ex-Präsident von Honduras, kommt auf Trumps Geheiss frei. Wie passt das zusammen? Ein nettes Gespräch, mehr nicht? Der US-Sondergesandte Steve Witkoff sowie Jared Kushner haben sich in Moskau mit Russlands Präsident Wladimir Putin getroffen. Danach hiess es von russischer Seite, man sei einem Frieden in der Ukraine weder näher gekommen noch habe man sich weiter davon entfernt.


Mit der vorgeschlagenen Lockerung dürften andere Länder Waffen, die sie in der Schweiz gekauft haben, grundsätzlich weitergeben. Bürgerliche Parteien sind für eine solche Änderung. Eine Völkerrechtsexpertin warnt, dass Schweizer Waffen so über Umwege in die Hände von Terroristen gelangen könnten. Weitere Themen: · Kanada und die EU wollen beim Kauf von Waffen und Munition stärker zusammenarbeiten. Kanada beteiligt sich neu an einem EU-Rüstungsprogramm und erhält damit besseren Zugang zu Waffen, die in Europa hergestellt werden. Und die EU werde in die kanadische Rüstungsindustrie investieren. Das schreibt die EU-Kommission · Eine Jury hat das Deutschschweizer Wort des Jahres bekannt gegeben - "Frauen-Nati" belegt auf der Rangliste Platz 1, dahinter folgen "Zollhammer" und "Chlorhuhn".


Nach dem deutlichen Nein für die Erbschaftssteuerinitiative der Juso werden Stimmen laut, wonach sich die Mutterpartei stärker distanzieren soll. Wie geht's jetzt weiter zwischen SP und Juso? Weitere Themen: · Die Co-Präsidentin der SP, Mattea Meyer, nimmt sich eine Auszeit. Sie fühle sich erschöpft und habe in den letzten Tagen realisiert, dass sie rechtzeitig die Notbremse ziehen müsse. Sie werde nicht an der Wintersession teilnehmen, schreibt sie. · Das Geschäft für Rüstungsunternehmen läuft gut. Die hundert grössten Konzerne haben im vergangenen Jahr einen Rekordumsatz gemacht, schreibt das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri. Die Unternehmen konnten ihre Umsätze um fast sechs Prozent steigern. · Vertreterinnen und Vertreter der USA und der Ukraine haben sich in der Nähe von Miami getroffen. Details zu den Friedensgesprächen sind nicht bekannt. Beide Länder sagten aber, es sei ein produktives Treffen gewesen.


In Washington ist eine Nationalgardistin nach einem Angriff durch einen Mann aus Afghanistan gestorben. Der Leiter der US-Einwanderungsbehörde kündigte nun an, bereits erteilte permanente Aufenthaltsgenehmigungen für Personen aus «problematischen Ländern» zu überprüfen. Weitere Themen: · Wie lief der Besuch von Schweizer Wirtschaftsvertretern bei Donald Trump in Washington ab? Alfred Gantner war mit dabei und gibt einen Einblick. · Die Zahl der Toten nach dem Hochhausbrand in Hongkong ist weiter angestiegen. Mindestens 94 Personen seien ums Leben gekommen, teilen die Behörden mit. · 850 Milliarden Franken besitzen die 300 reichsten Personen und Familien der Schweiz, zeigen aktuelle Daten der Zeitschrift Bilanz. Ihr Vermögen ist somit um 2.2 Prozent gewachsen im Vergleich zum Vorjahr.